Tarifparteien begrüßen Einigung

-böh- Erst am frühen Dienstagmorgen kehrte Horst Gabriel von den Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie zurück – mit einem guten Gefühl. „Das haben wir gut hingekriegt“, zeigte sich der Vorsitzende des Arbeitgeberverbandes Solingen zufrieden mit dem in Düsseldorf erzielten Ergebnis. Der Abschluss sieht unter anderem im Juni eine einmalige Corona-Beihilfe in Höhe von 500 Euro für jeden Beschäftigten vor.

Zudem einigten sich die Tarifparteien auf eine Sonderzahlung von 18,4 Prozent eines Monatsentgelts im Februar 2022; steigend auf 27,6 Prozent eines Monatsentgelts ab Februar 2023. Diese können auch zum Teilentgeltausgleich bei Arbeitszeitverkürzung verwendet werden. Der Tarifvertrag gilt rückwirkend zum 1. Januar für 21 Monate. Die aktuellen Entgelttabellen gelten bis zum 30. September 2022. „Es ist gelungen, der enorm heterogenen wirtschaftlichen Situation Rechnung zu tragen. Für uns ist es ganz wichtig, dass unsere Unternehmen, wie schon im Jahr 2020, auch im Jahr 2021 keine Erhöhung der Tabellenentgelte verkraften müssen“, betont Horst Gabriel. Betrieben in wirtschaftlichen Schwierigkeiten bleibe dadurch zusätzliche Belastung erspart. Auch die Arbeitnehmerseite ist zufrieden. Kurt Giesler, der Bezirksleiter der IG Metall NRW: „Es war ein hartes Ringen, aber es hat sich gelohnt.“

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