Tänzer verbinden Weihnacht und Grusel

Tanzwerkstatt Trixi Schüttler feierte Premiere

Auf der Bühne des Pina-Bausch-Saales tummelten sich am Samstag-abend gruselige Gestalten. Foto: Christian Beier
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Auf der Bühne des Pina-Bausch-Saales tummelten sich am Samstag-abend gruselige Gestalten.

Die Tanzwerkstatt Trixi Schüttler feierte Premiere mit „The Nightmare before Christmas“.

Von Stephanie Licciardi

Ein Spätherbst in Halloweenland. Wilde Gestalten tummeln sich, denn das Fest, bei dem sich die Menschen Jahr für Jahr als Monster und Geister verkleiden, steht vor der Tür. Doch einer hat die Nase voll vom gruseligen Treiben: Jack Skellington. Mit Tim Burtons „The Nightmare before Christmas“ gastierte die Tanzwerkstatt Trixi Schüttler im ausverkauften Pina-Bausch-Saal des Theater und Konzerthauses.

Das Ballettstück rund um die etwas andere Weihnachtsgeschichte war mit Katharina Markschat in der Hauptrolle als „Jack Skellington“, Emily Hauffe als „Zero“, Julie Leduc als „Sally“, Jil Walther in der Rolle als Oogie-Boogie und Birgit Münzer als Santa Claus überzeugend besetzt.

Zeit zum Genießen mit abwechslungsreichem Spiel

In zwei Akten geht es bei der gruseligen Weihnachtsgeschichte um Jack Skellington, der sich endlich einmal ein Weihnachtsfest mit allem Zipp und Zapp wünscht. Auf seiner Reise in die Weihnachtswelt trifft der Hauptprotagonist der Geschichte auf Wichtel, Elfen und Santa Claus persönlich – und zurück in Halloween-Town steht schnell fest: Das wollen wir feiern!

Das zauberhafte und kindgerechte Stück, bei dem auch die großen Besucher voll auf ihre Kosten kamen, überzeugte vor allem mit tänzerischen Qualitäten. Von Balletteinlagen über erfrischende Choreographien aus Elementen des Videoclipdance, Jazz-, Modern- oder Break Dance sowie Hip-Hop, zeigten die jungen Tänzer in einer bunt gemischten Altersgruppe ihr Können.

Überzeugend waren auch die fünf Hauptdarsteller mit ihrer herausragenden Darbietung. Auch die Kostüme waren absolute Hingucker, und so mancher Auftritt der Nebendarsteller versetzte das Publikum in Stimmung und sorgte für kräftigen Zwischenapplaus.

Vor allem der Auftritt der Mini-Wichtel in der Eisenbahn oder die Kidnappingpläne von Furcht (Melina Kappenstein), Angst (Meret Mebus) und Schrecken (Clara Kirsten) erwiesen sich als Höhepunkte der Aufführung. Etwas Revueartiges hielt im zweiten Akt der Auftritt von Mr. Oogie-Boogie (Jil Walther) bereit.

Das Gesicht hinter der Erfolgsstory des Balletts ist die Gesamtleiterin und Produzentin Trixi Schüttler. Bereits zum fünften Mal führte die Leichlinger Tanzwerkstatt in jeweils neuer Besetzung „Nightmare before Christmas“ auf. Erfreulich sei, so Schüttler eingangs, dass viele der Mitwirkenden bereits seit Jahren dabei seien. „Viele Gesichter sind seit dem ersten Auftritt dabei und tanzen, einst Nebendarsteller, heute in Hauptrollen“, sagte Schüttler.

Es war eine gelungene Aufführung, die Lust auf die kalte Jahreszeit machte. Den 800 Zuschauern gefiel es sichtlich und hörbar. Immer wieder gab es Zwischenapplaus, am Ende sogar Beifall im Stehen.

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