Kultursommer

Symphoniker-Ensemble begeistert unter freiem Himmel

Endlich wieder live vor Publikum: Im Walder Stadion spielten Blechbläser der Bergischen Symphoniker. Foto: Tim Oelbermann
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Endlich wieder live vor Publikum: Im Walder Stadion spielten Blechbläser der Bergischen Symphoniker.

Die Blechbläser spielten im Walder Stadion zum Auftakt des Kultursommers.

Von Klaus Günther

Wald Auftritte der Bergischen Symphoniker gibt es in der Corona-Pandemie kaum – und wenn, dann erlebte man sie nur übers Internet. Am Freitag war aber endlich eine Schar virtuoser Symphoniker unter freiem Himmel zu hören. Es war das erste Konzert des Ensembles, welches zwei Auftritte im Walder Stadion angekündigt hatte. Ein weiterer Auftritt in Burg musste leider ausfallen. Die kleine Reihe war der Auftakt für den Kultursommer.

Für das einstündige Konzert auf dem Rasen der Walder Sportstätte hatten sich schon früh interessierte Musikfreunde eingefunden. Der Veranstalter hielt Eintrittskarten bereit, welche zu 8 Euro pro Person Sitzplätze auf den übereinander stehenden Bänken an der rechten Seite sicherten. Stehen musste niemand. Insgesamt präsentierten sich zehn Musiker mit Blechblasinstrumenten. Sie formten mit ihren Notenpulten einen Halbkreis und den Besuchern wurde rasch klar, dass es sich hier um bewährte Orchestermitglieder handelte, welche offensichtlich intensiv für die Veranstaltung gearbeitet hatten.

Mit Kerven Guarapana und Ina Bijlsma, jeweils am Horn, Peter Kett an der Trompete, Roland Gillessen und Matthias Müller mit der Posaune und schließlich Hideyuki Takahashi an der Tuba seien nur wenige herausgegriffen, welche für die großartige Qualität als Beispiel dienen sollen, mit der die Blechbläser des Ensembles ihre Stücke zum Vortrag brachten.

Stürmischer Beifall für das virtuose Spiel der Musiker

Michael Forster eröffnete mit einer munteren Moderation und griff dann zum Taktstock. Am Beginn dirigierte er Feierliches aus der Renaissance, dem andere Tanzweisen folgten. Besonders edel klangen die Pavanen. Hier wurde man deutlich an Sarastro und die Priester aus Mozarts Zauberflöte erinnert. Ein strahlend blauer Himmel ließ die Instrumente erglänzen. Nur ab und zu blies ein Windstoß Notenblätter von den Pulten. Da erwiesen sich Wäscheklammern als recht nützlich.

Nach den Tänzen gab es Musik englischer Katzen. Von Mendelssohn Bartholdy stammten protestantische Engelstöne. Aus dem Central Park in New York ertönte ein Walzer. Und man wurde auch in eine Bar entführt.

Alle Musikvorträge begeisterten durch die hohe Virtuosität und die hinreißende Spielfreude der Musiker. Die Zuhörer auf den Bänken spendeten immer wieder stürmischen Beifall. Der taten sie am Ende so ausdauernd, dass die Blechbläser sich zu einer Zugabe verleiten ließen. Es gab noch einmal Katziges: Der berüchtigte „Mr. John“ hatte zum Schluss seinen Auftritt.

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