Spielstätte

BHC sucht weiter in beiden Städten nach Arena-Standort

Nach Überlegungen eines Investors könnten einige Gebäude des Wicküler-Parks in Wuppertal der BHC-Halle weichen. Archivfoto: Andreas Fischer
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Nach Überlegungen eines Investors könnten einige Gebäude des Wicküler-Parks in Wuppertal der BHC-Halle weichen.

Wuppertal will neue Handball- und Mehrzweckhalle im Wicküler-Park, Solingen bleibt aber im Spiel.

Von Andreas Tews

Solingen. Bei der Suche nach einem neuen Heimspielort für die Bundesliga-Handballer des Bergischen HC sind die Überlegungen für Wuppertal-Unterbarmen derzeit am konkretesten. Eine Vorentscheidung ist nach Angaben von BHC-Geschäftsführer Jörg Föste aber noch nicht gefallen. Daran haben auch die Gespräche der vergangenen Wochen nichts geändert. Laut Föste stehen aber noch immer andere Überlegungen im Raum, die auch Solingen betreffen. Details dazu sind aber nicht bekannt.

Der BHC trägt seine Heimspiele derzeit vor allem in der Wuppertaler Uni-Halle und der Solinger Klingenhalle aus. Beide gelten nicht als zeitgemäße Spielstätten für einen Bundesligaclub. Der BHC sucht deswegen seit acht Jahren nach einem Standort für eine Mehrzweckhalle mit einem Fassungsvermögen von rund 5000 Zuschauern, die er als Hauptmieter nutzen kann. Außerdem wirbt er um Investoren, die diese Halle bauen und später betreiben. Als aussichtsreicher Standort galt zunächst das Gewerbegebiet Piepersberg-West in Gräfrath. Die Verhandlungen über das Grundstück dort scheiterten aber am Kaufpreis. Seitdem hat die Standortsuche von Neuem begonnen.

Wuppertal brachte inzwischen einen Teil des Einkaufszentrums Wicküler-Park im Stadtteil Unterbarmen ins Gespräch. Ein Investor sei dazu bereit, dort die Halle zu bauen, heißt es aus der Schwebebahn-Stadt. „Wir halten an dieser Idee fest, weil es eine sehr gute Idee ist“, erklärte dazu Wuppertals Stadtdirektor Johannes Slawig (CDU) auf ST-Anfrage. Unter den derzeitigen Corona-Bedingungen seien die Gespräche aber ins Stocken geraten. Laut Slawig bietet der Wicküler-Park viel Potenzial für die Mehrzweckhalle. Dazu zählt er die innenstadtnahe Lage und das Areal mit rund 2000 Parkplätzen. Er betont aber, dass die Diskussion um den Standort nicht auf einen Wettbewerb zwischen den beiden Nachbarstädten hinauslaufen solle.

„Wir konzentrieren uns weiter auf Wuppertal und Solingen“, versichert auch Föste. Nach seiner Kenntnis bemüht sich auch das Rathaus der Klingenstadt um potenzielle Standorte. Von dort war gestern zu hören, dass man im Gespräch sei. Föste zeigt sich nach wie vor generell optimistisch: „An unserem Standpunkt hat sich seit acht Jahren nichts geändert. Aber andere haben sich dem jetzt angenähert.“

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