Auf der Hauptstraße

Studenten präsentieren Ideen für die City

Kenya Magdziak (v. l.), Eileen Genel, Ronja Trapp, Elisabeth Schmitz, Ariane Dehghan und Finn Gundermann von der Uni Wuppertal präsentieren heute und morgen ihre City-Ideen.
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Kenya Magdziak (v. l.), Eileen Genel, Ronja Trapp, Elisabeth Schmitz, Ariane Dehghan und Finn Gundermann von der Uni Wuppertal präsentieren heute und morgen ihre City-Ideen.

Zwei Abende lang werden Utopien sichtbar gemacht.

Von Philipp Müller

Solingen. Am Freitag und Samstag stellen Studierende der Uni Wuppertal an acht Orten entlang der Hauptstraße ihre Ideen vor, wie sich die Innenstadt in Teilen mit Utopien neu entwickeln kann. Ariane Dehghan, Architektin am Lehrstuhl Konstruieren und Entwerfen, baute bereits gestern mit ihrem Team auf. Heute und morgen sind die Ergebnisse jeweils von 20 bis 22 Uhr zu sehen. An der Hauptstraße 56 ist zudem ein Zukunftsmodell aufgebaut.

Das siebenköpfige Studententeam wird an beiden Abenden jeweils von 20 bis 22 Uhr die Präsentation zeigen und für Gespräche zur Verfügung stehen. In der Umsetzung wurde sowohl analog als auch digital gedacht. Mit dem Labor für virtuelle Realität der Uni Wuppertal entstanden Projektionen, die per Beamer zu sehen sein werden. Das ist laut Dehghan auch alles von der Idee geprägt, dass richtige Schritte zur Umgestaltung der City der Stadt Solingen eine Vorreiterrolle geben können. Der Weg gehe abseits des Handels entlang zu neuen Ufern.
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Ziel der Aktion sei, erklärt die Architektin, gegenüber der gewöhnlichen Stadtplanung neue Impulse zu setzen, die anregen sollen. Dazu habe es einen sehr offenen Prozess geben. Dehghan sagt, die Studierenden hätten frei denken sollen. „Seid verrückt“, habe sie als Motto ausgegeben.

Die Präsentation findet im Rahmen der morgigen Doppelveranstaltung „Mitte singt“ und „Mitte tanzt“ statt. Ab 10 Uhr treten Samstag diverse Chöre aus Solingen und Wuppertal auf. Darunter der Chor der Bergischen Symphoniker, der Rockchor 60Plus, diverse Ensembles der Chorakademie Bergisch Land und auch die Dorper Kantorei. Ab 18 Uhr geht es dann mit Tanz auch zum Mitmachen weiter. Eine Michael-Jackson-Choreographie wird es geben. Und zum Schluss wird Simon Krebs nochmals alle mit Mitsinghits unterhalten.

Das von Initiativkreis Solingen und der Stadtentwicklung organisierte Event passt zum Konzept City 2030 der Stadt. Denn Kultur ist ein wichtiger Baustein für die künftige Aufenthaltsqualität in der City.

An der Uni Wuppertal wurde das vertieft. Ausgangslage war dort diese Fragestellung: Was wird aus unseren Innenstädten? Der schmerzhafte und offen sichtbare Umbruch gibt Anlass, das Stadtzentrum zu untersuchen und neu zu denken. Was macht die Anziehungskraft von Innenstädten aus und welche Rolle spielen sie auch zukünftig im menschlichen Miteinander?

Studenten haben ein Jahr lang Situation in der City analysiert

Ariane Dehghan, die aus Solingen stammt, erklärt zum Ablauf des zwei Semester lang dauernden Projekts: „Master-Studierende der Bergischen Universität Wuppertal, Fachbereich Architektur, haben sich über ein Jahr dem Thema inhaltlich genähert und gleichzeitig die gegenwärtige Situation in Solingen analysiert.“ Die Ergebnisse seien experimentell und fragmentarisch „und bieten doch ein anschauliches Bild der aktuellen Transformation und möglichen Zukunft von Innenstädten am Beispiel von Solingen.“

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