Streicher erzählen „Lohengrin“ im Sextett

Nach der Uraufführung in Bayreuth kommt das Sextett um Benjamin Beck mit dessen „Lohengrin“-Fassung für Streicher nach Solingen. Foto: Sisi Liu
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Nach der Uraufführung in Bayreuth kommt das Sextett um Benjamin Beck mit dessen „Lohengrin“-Fassung für Streicher nach Solingen. Foto: Sisi Liu

Musiker der Bayreuther Festspiele kommen

-pm- Fast euphorisch ist Harald Rummler von der Werner-Trenkner-Gesellschaft. Denn ihm ist ein Coup gelungen. Der Verein präsentiert am Sonntag, 18. Oktober, um 19 Uhr im Theater und Konzerthaus Solingen im Großen Konzertsaal Richard Wagners „Lohengrin“. Die Oper gibt es jedoch als Sextett für Streicher. Geschrieben hat es Benjamin Beck, Solo-Bratscher der Bayreuther Festspiele. Dort hatte das Werk im Sommer beim Bayreuther Seebühnen-OpenAir seine Premiere. Die Uraufführung fand am 28. August 2020 – ebenfalls in Bayreuth – im Haus Wahnfried statt. „Ich wollte das unbedingt in Solingen haben und freue mich, dass das geklappt hat“, erzählt Harald Rummler.

Auch Benjamin Beck freut sich auf das Konzert in Solingen. Er werde auch mit hochkarätigen Musikern auftreten. „Das ist nicht genau das gleiche Team wie bei der Uraufführung in Bayreuth, aber eine Mischung aus dieser Aufführung und der Vor-Premiere in Bayreuth.“ Die Mitspieler sind: Torsten Janicke und Rose Kaufmann (Violine), Benjamin Beck und Mircea Mocanita (Viola) sowie Stanislas Kim und Anne Yumino Weber (Cello).

Und das erwartet die Besucher des Konzerts: Zu „Lohengrin“ von Richard Wagner hat Beck „Eine Paraphrase für Streichsextett in drei Akten“ arrangiert. Er greift dabei die wichtigsten Arien und Musikpassagen der Original-Version auf. Im ersten Akt sind dies die Ouvertüre, Elsas Traum, die Verbotene Frage, der Kampf und der Sieg. Aus dem zweiten Akt werden die Einleitung, Elsa auf dem Balkon, Ortruds Verwünschungen und der Zug zum Münster aufgegriffen. Aus dem dritten erklingen die Ouvertüre, Hochzeitsmarsch, Brautgemach, Gralserzählung und „Mein lieber Schwan“. Der Abend in Solingen bietet außerdem noch das Streichquartett „Satz in C“ von Engelbrecht Humperdinck.

Tickets: Karten für 16.50 Euro , ermäßigt 7,70 Euro, gibt es an der Theaterkasse zu kaufen und über den Online-Shop des Kulturmanagements.

www.theater-solingen.de

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