Stiftungen machen neuen Raum für Psychomotorik möglich

Dr. Stephanie Weber (v. l.) freut sich mit ihrer Tochter Paula und Bärbel Dafeld, Leiterin der Frühförder- und Beratungsstelle, über mehr Platz und die Wiederaufnahme der Arbeit. Foto: Christian Beier

Mehr Platz für die Frühförderung der Lebenshilfe

Von Stephanie Licciardi

Der helle und freundliche Raum im Gebäude der Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Solingen wirkt einladend mit seinem Sprungtuch, den gemütlichen Matten und den großen Fenstern, durch die das Tageslicht strömt. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir nun, da wir unsere Arbeit sowie Einzelfördermaßnahmen wieder aufnehmen können, auch den neu eingerichteten Psychomotorikraum nutzen können“, freut sich die Leiterin der Frühförder- und Beratungsstelle, Bärbel Dafeld.

Die Beratungsstelle der Lebenshilfe Solingen an der Alexander-Coppel-Straße hat seit einigen Tagen ihre Arbeit im Bereich der Erstberatung wiederaufgenommen. Zu einer wiederaufgenommenen Tätigkeit zählt die heilpädagogische Einzelförderung für Kinder zwischen vier und sechs Jahren. „Vordergründig geht es bei unseren Einzel- und Gruppensitzungen darum, die Motorik von Kindern im Vorschulalter zu fördern“, erklärt Bärbel Dafeld. „In unserem neuen Psychomotorikraum ist dies nun ganz individuell möglich und wir konnten mit finanzieller Unterstützung der Katarina-Witt- und der Kämpgen-Stiftung unser Angebot hier am Standort weiterentwickeln.“

Rund 17 000 Euro spendeten beide Stiftungen für den Aus- und Umbau. Eine hölzerne Schienenkonstruktion an der Decke ermöglicht die Installation eines Sprungtuches oder eines Kletternetzes.

Ein weicher Korkboden sorgt für geräusch- und gefahrlose Übungen am Klettergerüst, auf Turn- und Bodenmatten. Neben der Bewegung liegt der Fokus der Einzel- und Gruppensitzungen auf kognitiven Aufgaben, die die Kinder gestellt bekommen, schildert die Heilpädagogin.

In Coronazeiten achten die Leiterin und ihr Team zudem auf die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen. Dazu zählen regelmäßiges Hände waschen, Einhaltung des Sicherheitsabstandes und das Tragen von Schutzmasken. „Ein Verbot an Gruppenstunden besteht aber weiterhin“, betont sie. Wann diese wieder stattfinden können, sei noch offen, so die Leiterin weiter.

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