Städte bitten zum Wassergipfel

Nach dem Hochwasser rückt die Prävention ins Blickfeld

-wey- Nach dem Hochwasser der vergangenen Woche haben sich die drei bergischen Großstädte und der Wupperverband auf einen Wassergipfel verständigt. Dabei soll unter anderem geklärt werden, was gerade an den kleineren Wasserläufen in der Region unternommen werden kann, um ähnlichen Ereignissen vorzubeugen. Das berichtete der Remscheider Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) gestern, nachdem er sich mit seinem Solinger Amtskollegen Tim Kurzbach (SPD) und Georg Wulf, dem Vorstand des Wupperverbandes, abgestimmt hatte.

„Wir können nicht davon ausgehen, dass das einmalig bleibt“, sagte Mast-Weisz über das Hochwasser. Entsprechend müsse man überlegen, was nun über die bereits in der Vergangenheit ergriffenen Maßnahmen hinaus getan werden könne. „Und das sollte nicht jede Stadt einzeln machen, schließlich sind wir ein Wasserraum.“

Mast-Weisz besuchte gestern einige besonders stark betroffene Unternehmen im Remscheider Morsbachtal, die am Mittwoch völlig überschwemmt worden waren, dabei waren auch Öl und andere Chemikalien ins Wasser gelangt. „Was hier durch den Morsbach geht, landet später in Müngsten in der Wupper und dann in Solingen-Burg“, nannte er ein Beispiel. Gerade Unterburg war vom Hochwasser besonders betroffen.

Bei dem Wassergipfel sollen auch die Stadtwerke, Technischen Betriebe und Wirtschaftsförderungen der drei Städte mit am Tisch sitzen, kündigte der Remscheider Oberbürgermeister an: „Der Wupperverband hat sich über das Angebot, das gemeinsam zu besprechen, gefreut.“ Ein Termin für den Gipfel müsse allerdings erst noch gefunden werden. Der Wupperverband ist für rund 2300 Kilometer Wasserläufe verantwortlich, die namensgebende Wupper macht dabei mit 115 Kilometern nur einen kleinen Teil aus.

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