Stadtväter vermieden Namensdoppelungen

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OHLIGS -rom- Ein Übermaß an sprachlicher Kreativität wird man den Solinger Stadtvätern anno 1935 nicht gerade attestieren. Sie nahmen sich, um missverständliche Doppelungen von Straßennamen in der neu entstandenen Großstadt Solingen auszuschließen, nämlich auch die alte Bergstraße im vorher selbstständigen Ohligs vor. Die Räte also vergaben diesen Namen damals endgültig an Alt-Solingen und tauften die steil bergab ins Lochbachtal führende Straße, die bis heute die Weyer- mit der Deusberger Straße verbindet, in Engelsberg um. Immerhin hatten sie damit der gemeinsamen Stadtchronik Genüge getan, denn dieser Engelsberg ist hier schon seit dem 17. Jahrhundert als Ortsbezeichnung dokumentiert und erinnert an eine Familie Engels, die hier ansässig war. Was die Ohligser Beziehung zu den Engels nachhaltig festigte, denn um 1800 siedelte sich mitten in der Unterland-Heide tatsächlich auch eine Familie Engelsberg an, was dort dem weithin bekannten Engelsberger Hof wiederum zu seinem Namen verhalf.

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