Konzert

Stadtkirche bis auf letzten Platz gefüllt

In der komplett besetzten Stadtkirche am Fronhof gaben die Musikschule-Ensembles ein Benefiz-Konzert.
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In der komplett besetzten Stadtkirche am Fronhof gaben die Musikschule-Ensembles ein Benefiz-Konzert.

Musikschule sammelte 2400 Euro für die Ukraine-Unterstützung von „Solingen hilft“.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Am Ende waren satte 2400 Euro in dem halbierten Cellokasten zusammengekommen, der am Ausgang der Stadtkirche am Fronhof als Sammelbüchse für „Solingen hilft“ diente. Alle Ensembles der Musikschule hatten am Samstag zu einem großen Benefiz-Konzert für die Ukraine eingeladen.

Zwar musste der Popchor krankheitsbedingt spontan absagen. Dafür präsentierten sich die anderen neun Orchester und Gruppen umso spielfreudiger. Die „Frechen 13“ , die ihren Flötenkreis mit ein paar „Friends“ auf 17 Mitglieder aufgestockt hatten, eröffneten unter der Leitung von Hans-Jürgen Engels mit der ukrainischen Nationalhymne und setzten damit nachdrücklich noch einmal das Motto des Nachmittags fest.

Das zarte und sehnsüchtige „Ein bisschen Frieden“, ein Oldie-Schlager von Nicole aus den 80er Jahren, war ebenfalls ein klares Statement.

Danach eroberten der Reihe nach die anderen acht Ensembles den Altarraum: Beginnend bei den Jüngsten, der Gruppe „Wirbelwind“, die es erst seit Mai dieses Jahres gibt und für der Auftritt ihre Feuertaufe in der Öffentlichkeit war, ging es über die „Amatis“, die jüngsten Streichern zum Bläser- und Schlagzeugensemble, zum Scholle-Orchester, zu den Piratenstreichern und den Flautissimo-Flöten zu den sinfonischen Gruppen, nämlich dem Blasorchester und dem Jugendsinfonieorchester. Quirlig und munter bereiteten sich die Protagonisten mental im hinteren Teil oder auf der Empore auf ihre Auftritte vor.

Katrin Steinfeld, Maren Stahl, Benedikt Frackiewicz, Friederike Schneider, Miriam Bathe, Katrin Geelvink und Peter Wuttke breiteten mit ihren Ensembles einen großen vielfarbigen Klangteppich in der Stadtkirche aus, der Zuhörern wie Mitwirkenden spürbar viel Freude machte und berührte. Mal rhythmisch wie in beim „Cool Jazz Riff“ oder dem „Blue March Boogie“, mal leidenschaftlich wie in Carmens „Habanera“, mal zart wir in Händels Largo, verspielt wie im „Andante“ von Mozart oder anarchistisch wie im „Chaoslied“, vermischte sich das Vielerlei zum grandiosen Ganzen.

Immer wieder erklang zwischen den einzelnen Stücken prasselnder Beifall, der sich am Schluss noch einmal massiv steigerte und den Dank für einen besonderen Hörgenuss ausdrückte.

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