Pendler und Co.

Stadt zählt für neue Veloroute kontinuierlich die Radfahrer

Annahme: Zehn Prozent der Pkw-Pendler steigen auf das Rad um.

Wenn die Veloroute fertiggestellt ist, dann werden nach Meinung der Stadtverwaltung zehn Prozent der Pendler, die jetzt noch mit dem Auto zur Arbeit fahren, auf das Rad umsteigen. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage von Dieter Wagner (FDP) aus dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt, Klimaschutz und Mobilität hervor.

Wagner wollte wissen, ob die Stadt aktuelle Zahlen zum Radverkehrs- beziehungsweise Fußgängeraufkommen hat, um das zukünftige Verkehrsaufkommen auf der Veloroute zu prognostizieren. Dies verneinte die Verwaltung. Aber sie kündigte eine baldige Zählung an. An den beiden Dauerzählstellen an der Korkenziehertrasse am Punkt Wuppertaler Straße in Höhe Kunstmuseum und Weyerstraße westlich der Kreuzung Bebelallee / Baverter Straße würden künftig erstmalig kontinuierliche Erhebungen des Radverkehrs durchgeführt. Das sei auch für den Förderantrag zum Bau der Route erforderlich.

Stadt untersuchte Pendlerströme in die Nachbarstädte

Denn es müsse prognostiziert werden, wie sich der Anteil des Radverkehrs sowie die Menge an Treibhausgasen mit dem Bau der Veloroute verändere. Die Förderung des Baus der Route Düsseldorf-Hilden-Solingen-Wuppertal erfolge durch das Programm „Klimaschutz durch Radverkehr“. Für die Prognose seien bisher die Pendlerbewegungen zwischen Solingen und den durch die Veloroute erfassten Nachbarkommunen Hilden und Wuppertal herangezogen worden, erläutert die Verwaltung.

Ausgangspunkt für die Abschätzung der interkommunalen Potenziale sei die Pendlerstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Für die Berechnung wurden zudem die Pendlerdaten für Hilden und Wuppertal ausgewertet. Als Ergebnis habe man erfasst, dass der Weg zum Arbeitsplatz zu 75 Prozent mit dem Auto zurückgelegt werde. Weiter heißt es: „Es wird die Annahme getroffen, dass zehn Prozent dieser Autofahrer nach Fertigstellung der Veloroute auf das Fahrrad umsteigen.“ Durch die Auswertung der Zählstellen entlang der Route sollen Prognosewerte und tatsächliche Entwicklung abgeglichen werden. pm

Schon im Jahr 2020 gibt es die ersten Umbauten. Nur so können Standards erfüllt werden, um Fördermittel vom Land zu generieren. Deswegen peppt Solingen für die Veloroute die Trasse auf.

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