Vorschlag der Jongens

Stadt Solingen prüft Bau einer Brücke am Hauptbahnhof

Ein Vorschlag: Die Brücke könnte etwa auf Höhe des Parkhauses am Hauptbahnhof entstehen.
+
Ein Vorschlag: Die Brücke könnte etwa auf Höhe des Parkhauses am Hauptbahnhof entstehen.

Bekommt Ohligs bald eine neue „Jammerbrücke“? Das wünschen sich die Ohligser Jongens.

Von Manuel Böhnke

Solingen. Führt zukünftig eine Brücke über die Gleise des Solinger Hauptbahnhofs? Diesen Vorschlag haben die Ohligser Jongens im vergangenen Jahr in die Diskussion eingebracht. Nun kommt Bewegung in die Sache. Die Solinger Wirtschaftsförderung hat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, berichtet Geschäftsführer Frank Balkenhol auf ST-Anfrage. Mit Ergebnissen sei im Oktober zu rechnen.

Die Idee ist nicht neu: Im vergangenen Jahrhundert führte die sogenannte „Jammerbrücke“ über die Gleise. Heute gibt es eine Unterführung, um zu Fuß von der West- auf die Ostseite des Hauptbahnhofs in Ohligs zu gelangen.

„Eine Brücke hätte große Symbolkraft.“

Dr. Jörg Wacker, Präsident der Ohligser Jongens

„Eine Brücke würde die Anbindung verbessern und hätte große Symbolkraft“, betont Dr. Jörg Wacker. Der Präsident der Ohligser Jongens informierte die Mitglieder am Montag über den Projektstand Der Bau wäre ein Zeichen des Aufbruchs auf beiden Seiten der Gleise. Der Verein will sich dafür einsetzen, dass aus den Plänen Realität wird.

Frank Balkenhol zeigt sich offen für die Idee. „Ich halte es für strategisch intelligent, die beiden Teile Ohligs’ per Brücke miteinander zu verbinden“, erklärt er. Deshalb nehme man die Option in Zusammenarbeit mit der Stadtentwicklung in den Blick. Die Untersuchung soll Erkenntnisse für das Bebauungsplanverfahren für das Hansa-Quartier liefern. Entstehen könnte der Übergang etwa auf Höhe des Parkhauses am Hauptbahnhof. Die Jongens bringen eine direkte Anbindung der Brücke an das Gebäude ins Spiel.

Frank Balkenhol hofft, dass die Entwicklung im kommenden halben Jahr Fahrt aufnimmt. Das Gewerbegebiet auf der östlichen Seite des Hauptbahnhofs ist von großer Bedeutung für die Wirtschaftsförderung. Seit Jahren befinden sich die Verantwortlichen mit den Firmen Scalabrin und Dahmen in Gesprächen. Sie sollen ihre Standorte verlagern, um in Ohligs-Ost Platz für einen „Wirtschaftsstandort der Zukunft“ zu schaffen.

Vor allem wegen der guten Anbindung an Rheinland und Ruhrgebiet sei die Fläche für „zukünftige Dienstleistungen“, etwa aus dem IT-Bereich, interessant, hatte Balkenhol in der Vergangenheit erklärt. Ziel aller Beteiligten sei, Ohligs-Ost zeitnah zu entwickeln, stellt er nun noch einmal klar.

Hier gibt es weitere Themen aus Ohligs

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Nach Unfallflucht: 18-Jähriger muss Führerschein abgeben
Nach Unfallflucht: 18-Jähriger muss Führerschein abgeben
Nach Unfallflucht: 18-Jähriger muss Führerschein abgeben
Grippewelle erfasst Solingen
Grippewelle erfasst Solingen
Grippewelle erfasst Solingen
Die Nutzung von Regenwasser hat in Solingen Regeln
Die Nutzung von Regenwasser hat in Solingen Regeln
Die Nutzung von Regenwasser hat in Solingen Regeln
26-Jähriger fährt 92-Jährige an
26-Jähriger fährt 92-Jährige an
26-Jähriger fährt 92-Jährige an

Kommentare