Corona-Folgen

Stadt rechnet mit größerem Steuerausfall

Die Corona-Pandemie hinterlässt im städtischen Haushalt immer größere Spuren.

Ursprünglich kalkulierte Kämmerer Ralf Weeke (SPD) mit Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 89 Millionen Euro. Bei der Verabschiedung des Haushalts musste die Verwaltung die Prognose erstmals um neun Millionen Euro nach unten korrigieren. „Inzwischen rechnet der Stadtkämmerer für das laufende Jahr nur noch mit einem Gewerbesteueraufkommen in Höhe von 73 Millionen Euro“, hieß es gestern aus dem Rathaus. Mit den Einbußen bei der Einkommens- (2,1 Millionen Euro) und der Umsatzsteuer (350 000) ergibt sich ein Minus von rund 18,5 Millionen Euro. In Summe stehen laut Ralf Weeke Corona-Schäden für den städtischen Haushalt in Höhe von 70 Millionen Euro. „Ohne zusätzliches Geld von Bund und Land werden infolgedessen unsere Kassenkredite allein in 2021 wieder auf fast 600 Millionen Euro anwachsen. Das ist fatal“, betont der Kämmerer. Vor Beginn der Pandemie habe die Summe der Kassenkredite unterhalb der 500-Millionen-Euro-Marke gelegen. -böh-

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