Staatliche Hilfen

Stadt passt Obergrenze für Mieten an

Die Verantwortlichen reagieren auf deutlich gestiegene Preise.

Solingen. In Solingen sind die Mieten vor allem bei kleineren Wohnungen um die 50 Quadratmeter und bei sehr großen Wohnungen deutlich gestiegen. Hintergrund dafür sind unter anderem Investitionen in die energetische Sanierung.

Deshalb hat die Stadt Solingen auch die Mietobergrenzen für Personen und Lebensgemeinschaften erhöht, die staatliche Hilfen in Anspruch nehmen. Bei der Ermittlung der neuen Sätze wurde die Stadt Solingen von der Firma Empirica in Bonn unterstützt. Die neuen Sätze gelten ab Januar 2021. In der Klingenstadt erhalten rund 6900 Einzelpersonen und Lebensgemeinschaft Arbeitslosengeld II, weitere 2500 beziehen Sozialhilfe beziehungsweise Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Für sie gelten die neuen Mietobergrenzen: Ein-Personen-Haushalt 420 Euro, zwei Personen 510, drei Personen 640, vier Personen 750 und Fünf-Personen-Haushalte 900 Euro. Zu diesen Konditionen stehen auf dem örtlichen Wohnungsmarkt bedarfsgerechte Wohnungen zur Verfügung, jede dritte Wohnung der jeweiligen Kategorie erfüllt die Obergrenze. Als Berechnungsgrundlage dient die Bruttokaltmiete (Nettokaltmiete plus kalte Betriebskosten). Heiz- und Stromkosten sind in diesen Sätzen nicht enthalten.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Weyerstraße nach Unfall gesperrt
Weyerstraße nach Unfall gesperrt
Weyerstraße nach Unfall gesperrt
Wie die Stadt die Inzidenz ermittelt und meldet
Wie die Stadt die Inzidenz ermittelt und meldet
Wie die Stadt die Inzidenz ermittelt und meldet
Seniorin bestohlen und geschubst
Seniorin bestohlen und geschubst
Seniorin bestohlen und geschubst
Mitte: Neues Wohnen und weniger Handel kommen
Mitte: Neues Wohnen und weniger Handel kommen
Mitte: Neues Wohnen und weniger Handel kommen

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare