Stadt erklärt Arbeiten auf der Lacher Straße

-bjb- Verletzungen und Stürze befürchtet ST-Leser Rainer Niederhagen auf der Lacher Straße. Die derzeitigen Arbeiten dort wirkten wie Flickschusterei, Rollsplitt und Reifenprofile in nicht ausgehärtetem Teer seien eine extreme Gefahr für Fahrrad- und Motorradfahrer auf einer Straße mit teils sehr steilem Gefälle. Die Stadt nahm zu den Arbeiten auf ST-Anfrage Stellung: „Um die Fahrbahndecke der Lacher Straße zu erhalten, wurde die Oberfläche mit einer doppelten Splittabstreuung behandelt. Das Verfahren ist technisch anerkannt und wird landesweit eingesetzt“, so Stadtsprecherin Sabine Rische. Es sei ein kostengünstiger Weg, eine Straßendecke zu erhalten. Die Oberfläche einer Fahrbahn bekomme dabei einen neuen dünnen Belag. Zunächst würden grobe Unebenheiten beseitigt und die Fahrbahn gereinigt, dann zwei Schichten Splitt aufgebracht und eingewalzt. Anschließend müsse die Schicht „eingefahren“ werden, indem Fahrzeuge darüber rollen. Das dauere etwa zwei Wochen. Überflüssiger Splitt löse sich und werde von einer Kehrmaschine beseitigt. Schilder wiesen in dieser Zeit auf „Rollsplitt“ hin. „In der Einfahrzeit kann es zu Unebenheiten kommen, da der Splitt ja erst richtig eingefahren werden muss und dabei aushärtet“, so Rische. Die Arbeiten seien vom 17. bis 21. August ausgeführt worden. „Nach Ablauf der zwei Wochen Einfahrzeit wird die Kehrmaschine kommen, danach sollte die Fahrbahndecke eben sein. Auch das wird aber noch einmal kontrolliert und bei Bedarf nachgearbeitet.“ Die doppelte, lose Splittschicht sei die Hauptgefahr gewesen, findet ST-Leser Niederhagen. „So hätte man die Straße nicht freigeben dürfen.“

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