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ST-Leser essen mit dem Oberbürgermeister - Das waren die Themen

Tageblatt-Abonnentin Angela Schläbitz und ihr Mann Oliver haben bei unserer Verlosung das Abendessen im Steakhaus Wasserturm mit Oberbürgermeister Tim Kurzbach gewonnen. Geplant war das Essen, das am Donnerstagabend stattfand, seit 2020 – kurz nach Kurzbachs Wiederwahl. Es musste pandemiebedingt mehrfach verschoben werden.
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Tageblatt-Abonnentin Angela Schläbitz und ihr Mann Oliver haben bei unserer Verlosung das Abendessen im Steakhaus Wasserturm mit Oberbürgermeister Tim Kurzbach gewonnen. Geplant war das Essen, das am Donnerstagabend stattfand, seit 2020 – kurz nach Kurzbachs Wiederwahl. Es musste pandemiebedingt mehrfach verschoben werden.

Bei bester Stimmung im Steakhaus Wasserturm tauschten sich Angela und Oliver Schläbitz mit Tim Kurzbach aus.

Von Björn Boch

Solingen. Am Ende des Abends waren sich alle einig: „Wir sehen uns wieder.“ Das betonten Angela Schläbitz und ihr Mann Oliver ebenso wie Oberbürgermeister Tim Kurzbach nach einem knapp dreistündigen Abendessen im Steakhaus am Wasserturm. Die Tageblatt-Abonnentin hatte das Abendessen bei unserer Verlosung gewonnen, sich „riesig gefreut“ – und der Abend hielt, was sie sich erhofft hatte.

Themen gab es viel mehr, als in einen Abend passen konnten. Die Fußpflegepraxis von Angela Schläbitz liegt in jenem Teil von Ohligs, in dem Tim Kurzbach großgeworden ist – schnell fanden sich gemeinsame Bekannte, Anekdoten wurden ausgetauscht. Wie sehr es in Ohligs vorwärts gehe, bemerkte die gebürtige Chemnitzerin, die bereits vor der Wende offiziell ausgereist war, nach Düsseldorf gekommen und mit ihrem Mann vor gut fünf Jahren aus Hilden in den Solinger Westen gezogen ist.

Tim Kurzbach freute das sichtlich. Er erinnerte aber auch an die Schwierigkeiten, die es gab, etwa rund um das O-Quartier, das statt einer Wohnsiedlung fast zum isolierten Fachmarktzentrum geworden wäre. „Sie sehen, seit wir hier sind, geht es bergauf“, erklärte die Gewinnerin mit einem herzlichen Lachen. Das Eis war gebrochen – und der OB dürfte gerne gehört haben, als Angela Schläbitz bekannte, gute Erfahrungen mit der Solinger Stadtverwaltung gemacht zu haben.

Oliver Schläbitz, aufgewachsen in Leichlingen und Enkel des früheren Bürgermeisters Walter Schüller, ist Centerleiter Vertrieb bei den Hildener Stadtwerken – das Ehepaar reiste mit einem Elektroauto an. Und natürlich kam auch dieser Abend nicht am großen Thema Energiekrise vorbei. Schläbitz wie Kurzbach beschäftigen sich derzeit intensiv mit Sparmaßnahmen für den Winter und Vorbereitungen für möglichen Gasmangel oder Stromausfälle. Auch Erfahrungen rund um die Flutkatastrophe im Sommer 2021 tauschten sie aus. Diese Ballung der Krisen sei kräftezehrend, bekannten alle, zeigten sich aber guten Mutes, auch noch die nächste Krise zu bewältigen.

Und so kam die Abendgesellschaft rasch zu dem, was die Gesellschaft als Ganzes braucht – und was sie im Inneren zusammenhält: Toleranz, gegenüber anderen und gegenüber Fehlern. Eine positive Grundeinstellung. Und vor allem Engagement.

Engagement für Hospiz-Vereine und die Ohligser Jongens

Erstaunliche Gemeinsamkeiten bei der Beziehung zu Kunden wurden entdeckt, sei es in der Fußpflege, als Energieversorger oder in der Verwaltung. Es wäre schon viel gewonnen, so Kurzbach, würden sich alle mit Wertschätzung und Empathie begegnen und nicht gleich lospoltern. Bloß meckern, das gehe gar nicht, betonte auch das Ehepaar Schläbitz. Also packen sie an: Bei einer Gartenparty kamen jüngst 6000 Euro für die Hospizvereine Haan und Solingen zusammen, Angela Schläbitz will nach mehreren Treffen mit Cordula Scheffels vom Palliativen Hospiz Solingen ihr Engagement in der Klingenstadt ausweiten – und würde sich freuen, wenn Tim Kurzbach bei der nächsten Party fürs Hospiz dabei wäre.

Oliver Schläbitz ist seit einigen Wochen bei den „Ohligser Jongens“ aktiv – weil dort nicht gejammert, sondern angepackt werde. Außerdem ist er bei den Lions Hilden und Schauspieler bei der Itterbühne. Ein Angebot des SPD-Oberbürgermeisters, sich doch in der Politik zu engagieren – „wir brauchen gute Leute, egal für welche Partei“ – musste Schläbitz daher erst einmal aus Zeitgründen ablehnen. Aber wer weiß: Man sieht sich ja wieder.

Und das gab es zu essen

Bei Imam Cakar und seinem Team im Steakhaus Wasserturm entschieden sich die Gäste für Karotten-Kokos-Ingwer-Suppe, Ziegenkäse-Birnen- oder Rinder-Carpaccio. Da das Restaurant für Fleisch bekannt und beliebt ist, wählten beim Hauptgang alle das „Dry Aged Regional Filet“ vom Rind – mit Pommes frites, Bratkartoffeln oder Salat. Dazu gab es Wasser und Wein. Alle waren rundum zufrieden: mit der Qualität des Essens und dem sehr zuvorkommenden Service.

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