Auf Spurensuche

Sprachforscher erklären den Namen mit der hochdeutschen Form von Gebüsch

Das alte Löhdorf bestand zunächst aus einer kleinen bergischen Hofschaft.

Mochten vor 100 Jahren noch stattliche Wiesenflächen das historische Löhdorf ausmachen, ehe man das Aufderhöher Zentrum erreichte, ist dies heute längst „überbaut“, ein klassisches Wohngebiet mit großen Einkaufszentren, der Viehbach-Schnellstraße nebenan und der Obus-Anbindung an die Solinger Innenstadt. Das alte Löhdorf bestand zunächst aus einer kleinen bergischen Hofschaft, deren früheste Urkunden die Jahreszahl 1312 tragen.

Es boomte im Laufe der Zeit, weil es an einem frühen Erschließungsweg von der Rheinebene aus lag, wie die Heimatchronik festhält. Seinen Namen, in der Solinger Mundart nur geringfügig zu „Löhdorp“ verändert, führen Sprachforscher auf das althochdeutsche Grundwort „loh“ zurück, das übersetzt Wald oder Lichtung (nach Rudolf Picard), auch Buschwald oder Gebüsch (nach Hans Brangs) heißen mag.

Übrigens: Auch der bekannte Solinger Lochbach hat vergleichbare Wurzeln, er bezieht sich ebenso auf das Ausgangswort „Loh“ - und hat mit unserem neuhochdeutschen Wort Loch nichts zu tun. Er ist, könnte man sagen, halt ein Waldbach. -rom-

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