Politik

SPD geht mit Doppelspitze in die kommenden Jahre

Sabine Vischer-Kippenhahn und Manfred Ackermann wollen in den kommenden zwei Jahren die SPD führen.
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Sabine Vischer-Kippenhahn und Manfred Ackermann wollen in den kommenden zwei Jahren die SPD führen.

Sabine Vischer-Kippenhahn und Manfred Ackermann wollen dem Parteivorsitzenden Josef Neumann nachfolgen

Von Andreas Tews

Solingen. Ein gemischtes Doppel will bei der Solinger SPD die Nachfolge des langjährigen Vorsitzenden Josef Neumann antreten und die Partei in die Bundestags- und die Landtagswahlen führen. Die Vorstandsmitglieder Sabine Vischer-Kippenhahn und Manfred Ackermann erklärten am Mittwoch, dass sie sich den Parteimitgliedern bei einer Versammlung am 26. Juni als Team für eine Doppelspitze zur Wahl stellen. Sie sind bisher die einzigen Bewerber.

Nach zehn Jahren an der Spitze des SPD-Unterbezirks hatte der Landtagsabgeordnete Neumann im Dezember seinen Rückzug von der Parteispitze angekündigt. Zuvor war in Solingen-Mitte und Burg/Höhscheid die Wahl zweier grüner Bezirksbürgermeister gescheitert – wohl mangels Unterstützung durch einzelne SPD-Bezirksvertreter. Kritiker Neumanns brachten dies mit seinem Führungsstil in Verbindung. Der 60-Jährige selbst erklärte hingegen, er ziehe sich zurück, um das Amt in jüngere Hände zu übergeben. An der Suche nach Nachfolgern war Neumann beteiligt.

Ackermann ist 52, Vischer-Kippenhahn 54. In einer gemeinsamen Erklärung kündigen sie an, dass sie die Kommunikation innerhalb der Partei beleben wollen. „Wir wollen neuen Schwung“, erklärte Ackermann. Er als Diplom-Geograf und selbstständiger Event-Manager (mit den Themen Soziales, Ökologie und Kultur) und Vischer-Kippenhahn als Betriebsratsvorsitzende bei Zwilling (wirtschaftliche Themen) wollen auch ihre beruflichen Erfahrungen in die politische Arbeit einbringen. Sie setzen auf eine offene Diskussion, von der sie sich auch erhoffen, vor allem mehr jüngere und weibliche Mitglieder für die aktive politische Mitarbeit zu motivieren.

Ackermann gehört seit der Kommunalwahl im Herbst 2020 dem Stadtrat an. Vischer-Kippenhahn hat dort kein Mandat. Bei der Wahl im September unterlag sie im Wahlkreis Merscheid/Scheuren dem CDU-Kandidaten Erik Meinert knapp mit 27,1 zu 27,4 Prozent der Stimmen.

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