Hofgarten

Sparkasse und Zentrum für verfolgte Künste kooperieren

Die Kooperation der Sparkasse mit dem Förderkreis des Zentrums für verfolgte Künste stellten Sylvia Löhrmann (vorne von li.), Sebastian Greif, Uli Preuss (hinten v. li.) und Jürgen Kaumkötter vor. Foto: Tim Oelbermann
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Die Kooperation der Sparkasse mit dem Förderkreis des Zentrums für verfolgte Künste stellten Sylvia Löhrmann (vorne von li.), Sebastian Greif, Uli Preuss (hinten v. li.) und Jürgen Kaumkötter vor.

Im S-Point im Hofgarten informieren Roll-ups.

Von Philipp Müller

Solingen. Kommenden Donnerstag eröffnet das Zentrum für verfolgte Künste eine Ausstellung in Kooperation mit der documenta 15. Nicht in Kassel selbst, wo die Weltschau moderner Kunst stattfindet, sondern in Gräfrath in den Räumen des Kunstmuseums. Das erfahren jetzt die jungen Nutzer des S-Points der Stadt-Sparkasse Solingen im Hofgarten. Und sie erfahren dort, dass diese Infos auf Anregung und durch Umsetzung des Förderkreises des Zentrums zu sehen sind. Zwei moderne Roll-ups weisen auf Verein und Museum hin.

Möglich macht das ab sofort eine Kooperation zwischen der Stadt-Sparkasse und dem Förderverein des Zentrums. „Wir freuen uns, mit den beiden Roll-ups das Zentrum für verfolgte Künste bekannter zu machen“, sagte Sparkassen-Vorstandsmitglied Sebastian Greif. Er freut sich, dass der S-Point, wie konzipiert, von vielen jungen Solingerinnen und Solingern zwecks Beratung in lockerer Atmosphäre gut angenommen werde. Das soll sich nach dem Auslaufen der Corona-Einschränkungen noch verbessern. Daher hat der S-Point montags bis mittwochs und freitags bereits ab 10 Uhr geöffnet und schließt um 18 Uhr.

In der Stadt sichtbarer zu werden, das ist auch für Jürgen Kaumkötter, Direktor des Zentrums für verfolgte Künste, wichtig. „Wir wollen Schritt für Schritt vor Ort präsenter sein“, erklärte er im S-Point. So will er die Botschaft vermitteln, dass das Zentrum „ein offenes Museum für alle“ ist. Aus einer Besucheranalyse wisse er, dass das Zentrum mehr Menschen für das Museum interessieren müsse. Viele Nichtbesucher des Museums hätten angesichts der Aufarbeitung der Schicksale verfolgter Künstler zum Grund angeben, nicht zu kommen: „Ist das nicht alles nur traurig?“ Dem sei nicht so, es gehe auch um informative Aufklärung, die viel Wissen vermittelt.

Das Zentrum hat auch eine Auftrag zur Bildung.

Sylvia Löhrmann, Förderkreis

Da hakt dann auch die Vorsitzende des Förderkreises, Slyvia Löhrmann, ein: „Das Zentrum hat auch den Auftrag zur Bildung.“ Da seien der Standort des S-Points und die jungen Besucherinnen und Besucher dort genau der richtige Ansatz, um diesen Aspekt des Museums zu vermitteln. Der stellvertretende Vorsitzende des Förderkreises, Uli Preuss, versprach, dass er und Sylvia Löhrmann künftig auch vor Ort im S-Point sein werden, um mit den jungen Besuchenden ins Gespräch zu kommen. Auch Vorträge seien dort gut denkbar.

Um besonders die jungen Auszubildenden, die im S-Point der Sparkasse arbeiten, über das Zentrum zu informieren, will Jürgen Kaumkötter sie bei einer Führung über den Sinn, den Zweck und die Aufgaben des Museums persönlich in die Themenwelten einführen.

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