Bürgerfest

Besucher (er)lebten die Nordstadt

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Beim Nordstadtfest traten vor dem Rathaus auch Kindertanzgruppen auf.

Zum elften Mal fand vor dem Rathaus das Nordstadt-Fest statt.

Bei viel Sonnenschein fand das Fest vor dem Rathaus statt. Zur elften Auflage präsentierten sich 30 Vereine und Verbände.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Was klein begann, um dem Quartier „Nordstadt“ eine eigene Identität zu geben, hat inzwischen Erfolgsgeschichte geschrieben: Der bunte Stadtteil habe sich im Nordstadtfest erfolgreich ein Gesicht gegeben, das wiederum zur weiteren Vernetzung von Nachbarn geführt hätte, sagte Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) in seinen Begrüßungsworten zur elften Auflage. Die sprach er im Schulterschluss mit Dirk Mähler, dem Sprecher der Nordstadt-Händler.

Leider musste die ursprünglich vorgesehene Eröffnung der „neuen“ Konrad-Adenauer-Straße verschoben werden, die dem diesjährigen Fest eine besondere Note gegeben hätte: Die abschließenden Asphalt-Arbeiten konnten wegen des Starkregens am vergangenen Wochenende nicht durchgeführt werden.

BÜRGERVEREIN 

IDEE Am Stand des Stadtmarketings warben Miriam Macdonald und Quartiersmanagerin Fatima Keklik für die Gründung eines Bürgervereins Nordstadt. 

TREFFEN Auch nach Auslaufen der Unterstützung soll die Stadtteilarbeit weitergehen. Ein Treffen gibt es am 7. September, 19 Uhr, im Stadtteilbüro Nordstadt, Kuller Straße 4-6.

Schon vor der offiziellen Eröffnung herrschte quirliges Treiben auf dem Rathausplatz. Die „wandelnde Litfaßsäule“ des Deutschen Roten Kreuzes musste abschließend montiert, letzte Luftballons mit dem Nordstadt-Logo noch aufgepustet und letzte Hand an die Aktionsstände gelegt werden. „Wir sind zum ersten Mal dabei“, sagte Simone Hoch, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit beim DRK. Für diese Premiere hatte sie zusammen mit ihrem Team den Litfaß-„walking act“ für Eigenwerbung selbst gebastelt.

Ein Highlight des Festes war auch die Demonstration des Überschlagsimulators, den Kristof Hübner, Lehrer am Technischen Berufskolleg, gemeinsam mit Polizist Uli Schmidt präsentierte. Rund 30 Vereine, Verbände, oder Stadtdienste hatten ihre Zelte aufgebaut und sorgten so für ein vielseitiges Angebot.

Aktionen waren so bunt wie die Besucher

Kulinarische Köstlichkeiten wie Gozleme (Spinat mit Schafskäse) des Vereins „Denizli“ oder Fingerfood am Stand des Tamilischen Kultur- und Sportvereins fanden begeisterte Abnehmer. Marianne Becker und Claudia Elsner-Overberg vom Kommunalen Integrationszentrum lockten mit Rasierschaum-Malen. „Lebensmittelfarbe wird in den Schaum aus dem Spender gerührt und damit tolle Bilder gestaltet“, erläuterte Becker.

Ihre Kollegin versuchte sich in der Zwischenzeit als Künstlerin bei Rathaus-Kollege Jürgen Beu, der sich für das Seniorenbüro der Verwaltung etwas Originelles hatte einfallen lassen. Alte Bilder hatte er mit alten Stadtteilplänen überklebt und lud ein, sie mit Acrylfarbe zu bemalen.

„Bunt“ war das Stichwort des Quartierfestes: Nicht nur die Aktionen überzeugten durch die farbige Vielfalt, auch das Bühnenprogramm samt den Zuschauern, die sich immer wieder neu dafür einfanden, punktete mit einer breiten Palette. Grundschüler machten den Eisbrecher mit fröhlichen Liedern. Der Biene Maja-Flashmob der Kita Croenchen kam fetzig daher und verteilte reichlich gute Laune in das sowieso schon auf Sommer-Party eingestimmte Publikum.

Händler der Konrad-Adenauer-Straße hatten sich ebenfalls am Fest beteiligt: Ralf Kohns von Expert Schultes bot mit kalten Cocktails ein erfrischendes Angebot vor seinem Geschäft und präsentierte sich direkt daneben auch als eine der neuen Verkaufsstellen des fair aus Jinotega importierten „Jinosol“-Kaffees des gleichnamigen Vereins.

Auf der Augustastraße herrschte emsige Geschäftigkeit. Im Schatten der hohen Bäume fand zum zehnten Mal der „Nordtadt-Flohmarkt“ statt, der beim Drüberschlendern erneut durch eine unprofessionelle Urtümlichkeit bezauberte.

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