Solinger Eltern werden bereits auf der Geburtsstation beraten

Einen besonderen Dank richtete Oberbürgermeister Tim Kurzbach (rechts) an Dr. Volker Soditt (2. v. r.). Der Chefarzt der Kinderklinik im Klinikum ist einer der Gründungsväter von „Kinderzukunft“. Foto: Tim Oelbermann
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Einen besonderen Dank richtete Oberbürgermeister Tim Kurzbach (rechts) an Dr. Volker Soditt (2. v. r.). Der Chefarzt der Kinderklinik im Klinikum ist einer der Gründungsväter von „Kinderzukunft“.

Programm „Kinderzukunft“ von Klinikum und Stadt Solingen läuft seit zehn Jahren

-asc- Seit zehn Jahren gibt es in Solingen das Präventionsprogramm „Kinderzukunft“: Die Klingenstadt war einer der frühen Teilnehmer des landesweiten Projekts. Direkt nach der Geburt ihres Kindes wird Eltern Unterstützung angeboten – noch auf der Geburtsstation. Zum zehnjährigen Bestehen organisierten Stadtverwaltung und Klinikum Solingen jetzt einen Fachtag, der vor allem digital stattfand.

Die frühen Hilfen für junge Mütter und Väter werden über ein ganzes Netzwerk organisiert: Gleich nach der Entbindung findet ein Gespräch mit den frischgebackenen Eltern statt. Auf diese Weise sollen mögliche psychosoziale oder gesundheitliche Belastungen in den Familien identifiziert und bei Bedarf auch gleich Hilfe organisiert werden. Das Städtische Klinikum und der Stadtdienst Jugend arbeiten dabei eng zusammen. Zum Netzwerk, das ständig weiter ausgebaut werde, zählten auch verschiedene Fachkräfte.

Bei einer kleinen Feier vor Ort würdigten Staatssekretär Andreas Bothe vom NRW-Familienministerium und Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) die Pionierarbeit, die das Städtische Klinikum beim Aufbau von „Kinderzukunft“ geleistet habe. Kurzbach betonte: „Ich bin dankbar und stolz, dass wir in Solingen ein solch starkes und tragfähiges Netz geknüpft haben. Fachleute aus verschiedensten Bereichen werden aktiv, um den Familien die Unterstützung zu geben, die sie in ihrer Situation brauchen“. Seinen besonderen Dank richtete er an Dr. Volker Soditt, der als Chefarzt der Kinderklinik zu den Gründungsvätern des Programms gehört. In Kürze tritt er in den Ruhestand. „Sie haben Bleibendes geschaffen, viele Eltern sind Ihnen zutiefst dankbar.“

Das Netzwerk soll weiter ausgebaut werden. Ziel ist, vor allem niedergelassene Kinder- und Jugendmediziner sowie Frauenärztinnen und -ärzte noch intensiver einzubinden. Wünschenswert sei zusätzlich eine Beratungsstelle für Frühe Hilfen einzurichten, sagte Christoph Steinebach, städtischer Jugendhilfeplaner.

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