Krieg in der Ukraine

Solingen zeigt sich solidarisch mit der Ukraine - So können Sie jetzt helfen

„Für Frieden. Gegen Krieg“ – unter diesem Motto versammelten sich laut Polizei mehr als 500 Menschen vor dem Solinger Rathaus.
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„Für Frieden. Gegen Krieg“ – unter diesem Motto versammelten sich am 27. Februar laut Polizei mehr als 500 Menschen vor dem Solinger Rathaus.

Krieg in der Ukraine: Viele Menschen in Solingen wollen helfen und spenden. Ein Überblick über Aktionen in Solingen.

Solingen. Auch in Solingen zeigen sich immer mehr Menschen solidarisch mit der Ukraine und wollen den Menschen dort helfen. Eine Übersicht über aktuelle Spenden- und Benefizaktionen finden Sie hier.

Stadt Solingen: Hotline für Spenden, Unterkünfte, Fragen und Hilfsangebote

Wer Klärungsbedarf zur Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine hat, kann sich ab Dienstag, 7. Juni, an eine zentrale Rufnummer im Stadtdienst Soziales wenden: 290-5020 (werktags 8-18 Uhr) oder per E-Mail an fluechtlingshilfe@solingen.de.

Spendenkonto

Solingen hilft e.V.
Stadt-Sparkasse Solingen
IBAN DE 98 3425 0000 0001 7481 44
BIC SOLSDE33XXX

Tiertafel erweitert das Hilfsangebot - Kleidung und Spielzeug für ukrainische Kinder

Bezirskbürgermeisterin Gundi Hübel gab vor einem Jahr den Anstoß zur Gründung der Tiertafel.

Die Solinger Tiertafel reagiert auf den Krieg in der Ukraine und hat ihr Hilfsangebot erweitert. Im Gebäude an der Broßhauser Straße 28 wurde ein Lager für Kinderbekleidung und Schuhe, Decken und Handtücher, Spielsachen, Schulartikel, Hygieneartikel, Waschmittel sowie haltbare Lebensmittel angelegt. Die Sachen können als Erstausstattung von ukrainischen Familien abgeholt werden. In Ausnahmefällen würden die Artikel auch gebracht, heißt es in einer Pressemitteilung. Wichtig sei, dass die Kleidungsgrößen der Kinder bekannt seien.

Die Gründung der Tiertafel geht auf das Engagement von Gundi Hübel zurück: Die Bezirksbürgermeisterin von Ohligs, Aufderhöhe und Merscheid fand in den Vereinen „Tiere in Not“ mit Rita von Itter, den „Fellfreunden“ um Carola Horlemann und weiteren Ehrenamtlern Mitstreiter.

Seit einem Jahr läuft die Arbeit erfolgreich. Jeder, der über einen Solingen Pass oder eine Bescheinigung des Jobcenters über Leistungsbezug verfügt, kann dort alles rund um Hund, Katze, Nager oder Vogel bekommen. Natürlich gelte dieses Angebot auch für Ukrainer, die ihre Haustiere mitgebracht haben, so die Verantwortlichen. -KS-

Ausgabe: jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat, 14 bis 16 Uhr, Broßhauser Straße 28

Weiterhin große Hilfsbereitschaft in Solingen

Waffeln gebacken
Kinder der Klasse 3a der Grundschule Südstraße haben in der Ohligser Fußgängerzone Waffeln gebacken und gegen eine Spende abgegeben. 1700 Euro sind bei der Aktion zusammengekommen. 1200 Euro gehen an den Verein Solingen hilft, der dafür Medikamente in die Ukraine liefert. 500 Euro sind für die Kirchengemeinde St. Sebastian bestimmt. Dort werden Willkommenstaschen an Geflüchtete verteilt und Schutzengel dazu gegeben. Zur Scheckübergabe durch die Drittklässler kamen (hinten, v. l.) Konrektorin Isabel Oberlies, Schulleiterin Sandra Faulenbach, Ilona Fiedler (Solingen hilft), Sabina Vermeegen (Katholische Kirche St. Sebastian) und Stefanie Bluth (Evangelische Kirche Dorp). -KS-  © Michael Strahlen
Kinoticket
„Das aufgeschobene Kinoticket“ heißt eine Aktion von Lumen und Diakonischem Werk des Evangelischen Kirchenkreises Solingen. Kinobesucher können neben eigenen Tickets weitere für je 7,50 Euro erwerben. Diese Karten sind für Besucher bestimmt, die sich einen Kinobesuch nicht so ohne weiteres leisten können. 122 Karten wurden in diesen Tagen nach dem ersten Monat von Kinobetreiber Frank Lichtenberg an Monika Janßen vom Diakonischen Werk übergeben. Die Aktion läuft weiter. -KS-  © Christian Beier
Kabul
89 zum Teil schwer verletzte Kinder Jungen und Mädchen aus Kabul sind in Düsseldorf gelandet. Unter den Helfern vor Ort auch 15 Mitglieder des DRK aus Solingen. Noch am selben Abend brachten sie zwölf Kinder in sieben verschiedenen Einsatzfahrzeugen in Einrichtungen bis nach Kassel und Cuxhaven. Auch das Medimobil, das sonst in Solingen Bedürftigen mit medizinischer Versorgung hilft, war diese Mal dabei. Der DRK-Kreisverband Solingen unterstützt die Friedensdorf-Hilfe seit 2007. -KS-  © Holger Mikdalek
Brot
Bundesweit beteiligen sich zwölf Handwerksbäcker mit rund 8000 Broten an der Hilfsaktion Brot-Brücke Ukraine und schicken 22 Paletten Brot in die Kriegsgebiete in der Ukraine. Die Bäckerei Schüren war von Anfang an dabei. Das Büroteam rund um Bäckermeister Roland Schüren (2. v. l.) verpackte 900 Bio-Roggenbrote, so dass drei vollgepackte Paletten die Reise in die Ukraine antreten können. -KS-  © Schüren
Kochen
4225 Weinblätter rollten Schüler des Berufskollegs Kohlstraße für den guten Zweck. Der Hintergrund: Der Club der Köche stellte die Materialien zur Verfügung und ließ 10 Cent je gerolltem Weinblatt der Ukraine Hilfe des befreundeten Köche-Clubs Fulda zukommen. Angestoßen worden war die Idee durch einen Fachlehrer des Berufskollegs. Die Weinblätter durften die Schüler mit nach Hause nehmen. -KS-  © Club der Köche
wheel
Vertreterinnen des Inner Wheel Clubs Solingen (IWC) übergaben einen 1000-Euro-Scheck an Mitglieder des Malteser Hilfsdienstes. Die Spende hilft, das Angebot des Kältebusses aufrecht erhalten zu können. Es unterstützt Obdachlose in der Stadt. Die Frauen des Inner Wheel Clubs, unter anderem bekannte durch ihren Bollebäuschen-Verkauf auf Stadtfesten, engagieren sich ehrenamtlich und unterstützen förderungswürdige Projekte. Pandemiebedingt sind dafür dringend erforderliche Einnahmen weggebrochen. solingen.innerwheel.de -KS-  © IWC
scheck
Einen 5000-Euro-Scheck übergab Alexander Bauer, Inhaber der Alexander-Apotheke, an Apotheker ohne Grenzen. 3250 Euro wurden von Kunden gespendet, den Rest stockte er auf. Das Geld ist für die Ukraine bestimmt – ebenso 1000 Arzneimittel, die bereits verschickt wurden. Bauers Söhne Ben Alexander (l.) und Justus Alexander gaben noch Spielsachen dazu. -KS-  © Michael Strahlen
laufen
Die Jungen und Mädchen der Grundschule Wiener Straße haben allen Grund stolz zu sein. Und auch die Organisatoren aus dem Offenen Caritas-Ganztag hätten mit einem derartigen Erfolg niemals gerechnet: 123 Jungen und Mädchen beteiligten sich unter dem Motto „Kinder laufen für Kinder“ am Sponsorenlauf auf dem Sportplatz an der Neuenkamper Straße. Sie liefen Runde um Runde, so dass am Ende satte 5775,50 Euro zusammengekommen sind. Das Geld ist für die Ukraine-Hilfe des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen bestimmt und soll insbesondere geflüchteten Kindern zugutekommen. -KS-  © Tim Oelbermann
markt
Glückliche Gesichter gab es beim Freizeitmarkt Gongoll: Als eine Art Abschiedsgeschenk erhielten 20 Vereine, Kindergärten und Schulen aus Solingen und den Nachbarstädten Haan und Hilden einen Einkaufswagen vollgepackt mit Tombola-Preisen. Das Gongoll-Team sagte damit Danke und Tschüss nach fast 30 Jahren in der Klingenstadt. „Die letzten vier Wochen waren die aufregendsten, emotionalsten und anstrengendsten Wochen in dieser Zeit“, sagte Thomas Gongoll, der Inhaber des Marktes. -KS-  © Gongoll

Apotheker: Geld statt Arzneimittel spenden

Die Apothekerkammer Nordrhein ruft vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise dazu auf, besser Geld an seriöse Hilfsorganisationen anstatt Medikamente zu spenden. „Die Spendengelder können so gezielt und direkt für die Beschaffung und Verteilung der notwendigen Medikamente eingesetzt werden“, erklärt Christian Veithen, Sprecher der Solinger Apotheken. Arzneimittelspenden dürften nicht ohne Weiteres in andere Länder transportiert werden. Zudem sei es für die eh belasteten Helfenden vor Ort aufwändig, Sachspenden richtig zu sortieren und gezielt weiterzuleiten, heißt es in einer Mitteilung der Apothekerkammer.

Ukraine – Solinger setzen Zeichen für den Frieden

Das Peace-Symbol wurde 1958 erstmals in England im Kampf gegen atomare Aufrüstung verwendet. Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs der Geschwister-Scholl-Schule haben es auf dem Schulhof an der Uhlandstraße dargestellt. Damit wollen die Jungen und Mädchen ein Zeichen setzen für den Frieden in der Ukraine.
Das Peace-Symbol wurde 1958 erstmals in England im Kampf gegen atomare Aufrüstung verwendet. Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs der Geschwister-Scholl-Schule haben es auf dem Schulhof an der Uhlandstraße dargestellt. Damit wollen die Jungen und Mädchen ein Zeichen setzen für den Frieden in der Ukraine.  © Geschwister-Scholl-Schule
Der neunjährige Jonas Ueberlacker (r.) hatte die Idee: Mit seinem Bruder Jan (6) hat er Waffeln gebacken und am Ausgang der katholischen Kirche St. Joseph in Ohligs verkauft. Bei anfänglichen technischen Problemen half der Küster. 573 Euro und viele Sachspenden für die Ukraine kamen zusammen.
Der neunjährige Jonas Ueberlacker (r.) hatte die Idee: Mit seinem Bruder Jan (6) hat er Waffeln gebacken und am Ausgang der katholischen Kirche St. Joseph in Ohligs verkauft. Bei anfänglichen technischen Problemen half der Küster. 573 Euro und viele Sachspenden für die Ukraine kamen zusammen.  © Christian Beier
Die August-Dicke-Schule hat eine große Sammelaktion für die Ukraine gestartet. Zusammen mit der Schülervertretung wurden Sachspenden, vor allem Babynahrung und Hygieneartikel, gesammelt und im Fahrradkeller der Schule gelagert. Am Wochenende wurde der erste Transport an die ukrainische Grenze organisiert.
Die August-Dicke-Schule hat eine große Sammelaktion für die Ukraine gestartet. Zusammen mit der Schülervertretung wurden Sachspenden, vor allem Babynahrung und Hygieneartikel, gesammelt und im Fahrradkeller der Schule gelagert. Am Wochenende wurde der erste Transport an die ukrainische Grenze organisiert.  © Anja Behr
45 Flüchtlinge aus der Ukraine, darunter 22 Kinder, sind in Sicherheit: Sie kamen mit den Stadtwerken Solingen und der Firma Wiedenhoff in die Klingenstadt. „Wir sind froh, dass der Transport so gut geklappt hat und alle wohlbehalten in unserer Stadt angekommen sind“, sagt Pressesprecherin Lisa Nohl. Die Hilfsbereitschaft der Solinger sei wirklich überwältigend. „Sprachbarrieren wurden per Google Translator noch an Ort und Stelle überwunden.“ Geplant sei, noch einen zweiten Bus in Richtung Grenze zu schicken.
45 Flüchtlinge aus der Ukraine, darunter 22 Kinder, sind in Sicherheit: Sie kamen mit den Stadtwerken Solingen und der Firma Wiedenhoff in die Klingenstadt. „Wir sind froh, dass der Transport so gut geklappt hat und alle wohlbehalten in unserer Stadt angekommen sind“, sagt Pressesprecherin Lisa Nohl. Die Hilfsbereitschaft der Solinger sei wirklich überwältigend. „Sprachbarrieren wurden per Google Translator noch an Ort und Stelle überwunden.“ Geplant sei, noch einen zweiten Bus in Richtung Grenze zu schicken.  © Stadtwerke
Fast 25 Kubikmeter medizinisches Material gingen von der Zentrale der Kplus Gruppe in Solingen auf die Reise Richtung Ukraine. Das Foto zeigt André Pitten (l.), freiwilliger Helfer des Blau-Gelben Kreuzes, und Dr. Markus Meibert, Ärztlicher Direktor der St. Lukas Klinik in Solingen, beim Verladen der Hilfsgüter.
Fast 25 Kubikmeter medizinisches Material gingen von der Zentrale der Kplus Gruppe in Solingen auf die Reise Richtung Ukraine. Das Foto zeigt André Pitten (l.), freiwilliger Helfer des Blau-Gelben Kreuzes, und Dr. Markus Meibert, Ärztlicher Direktor der St. Lukas Klinik in Solingen, beim Verladen der Hilfsgüter.  © Cerstin Tschirner
Viele Solinger zeigen in diesen Tagen auf ganz unterschiedliche Weise ihre Solidarität mit der Ukraine. Am Sonntagmorgen starteten am Ohligser Markt fast 100 Vespas und andere Zweiräder. Die Fahrer und ihre Beifahrer drehten von dort aus eine Runde zum Neumarkt und wieder zurück. Für mindestens zehn Euro gab es ein Banner, das die Teilnehmer an den Beinschildern befestigten. Auch darüber hinaus wurden Spenden angenommen. 1600 Euro kamen bei der Aktion der Vespa-Cowboys Solingen und der Amici Vespisti zusammen, sagte Organisator Bartolomeo Galante dem ST. Das Geld soll kommende Woche an den Ukrainischen Heimatverein in Düsseldorf übergeben werden.
Viele Solinger zeigen in diesen Tagen auf ganz unterschiedliche Weise ihre Solidarität mit der Ukraine. Am Sonntagmorgen starteten am Ohligser Markt fast 100 Vespas und andere Zweiräder. Die Fahrer und ihre Beifahrer drehten von dort aus eine Runde zum Neumarkt und wieder zurück. Für mindestens zehn Euro gab es ein Banner, das die Teilnehmer an den Beinschildern befestigten. Auch darüber hinaus wurden Spenden angenommen. 1600 Euro kamen bei der Aktion der Vespa-Cowboys Solingen und der Amici Vespisti zusammen, sagte Organisator Bartolomeo Galante dem ST. Das Geld soll kommende Woche an den Ukrainischen Heimatverein in Düsseldorf übergeben werden.  © Christian Beier
Das Unternehmen Ledlenser schickt 1000 Taschenlampen ins Kriegsgebiet. Der Transport erfolgt vom Firmensitz an der Kronenstraße aus direkt in die Region. Die weitere Verteilung übernehmen die dortigen Partner. „Wir hoffen, die Lieferung trägt zur Erleichterung vieler Arbeiten in der momentanen Situation bei“, heißt es von Unternehmensseite.
Das Unternehmen Ledlenser schickt 1000 Taschenlampen ins Kriegsgebiet. Der Transport erfolgt vom Firmensitz an der Kronenstraße aus direkt in die Region. Die weitere Verteilung übernehmen die dortigen Partner. „Wir hoffen, die Lieferung trägt zur Erleichterung vieler Arbeiten in der momentanen Situation bei“, heißt es von Unternehmensseite.  © Ledlenser
Die Eisbärenklasse der Grundschule Aufderhöhe kam auf die Idee, die Tischtennisplatte auf dem Pausenhof blau-gelb anzumalen. Nachdem an der Grundschule Uhlandstraße über den Krieg gesprochen wurde, haben die Kinder gemalt und gebastelt. So entstanden die Friedenstauben für die Ukraine.
Die Eisbärenklasse der Grundschule Aufderhöhe kam auf die Idee, die Tischtennisplatte auf dem Pausenhof blau-gelb anzumalen. Nachdem an der Grundschule Uhlandstraße über den Krieg gesprochen wurde, haben die Kinder gemalt und gebastelt. So entstanden die Friedenstauben für die Ukraine.  © Eva Gloeckner
Die Eisbärenklasse der Grundschule Aufderhöhe kam auf die Idee, die Tischtennisplatte auf dem Pausenhof blau-gelb anzumalen. Nachdem an der Grundschule Uhlandstraße über den Krieg gesprochen wurde, haben die Kinder gemalt und gebastelt. So entstanden die Friedenstauben für die Ukraine.
Die Eisbärenklasse der Grundschule Aufderhöhe kam auf die Idee, die Tischtennisplatte auf dem Pausenhof blau-gelb anzumalen. Nachdem an der Grundschule Uhlandstraße über den Krieg gesprochen wurde, haben die Kinder gemalt und gebastelt. So entstanden die Friedenstauben für die Ukraine.  © Sabine Riffi

„Gräfrath hilft“ sucht Haushaltsgeräte

Die ehrenamtliche Initiative „Gräfrath hilft“ nimmt Haushaltsgeräte als Spenden entgegen, um Wohnungen für Flüchtlinge aus der Ukraine ausstatten zu können. Das teilt ein Sprecher der Initiative mit. Insbesondere Küchengeräte – auch Einbaugeräte - und Hausratsgegenstände würde benötigt. Darüber hinaus werden auch Kleiderspenden angenommen, da auch die Kleiderkammer der Initiative allen Geflüchteten zur Verfügung steht.

Kontakt zur Initiative über Georg Schubert, (01 60) 95 61 20 78, per E-Mail oder Facebook: graefrath.hilft@t-online.de, www.facebook.com/graefrathhilft

St. Clemens hilft Binnenflüchtlingen - Kaplan stammt aus der Ukraine

Die katholische Gemeinde St. Clemens bittet um Geldspenden, um Binnenflüchtlingen innerhalb der Ukraine zu helfen: Der Seelsorger des Städtischen Klinikums, Kaplan Fetko, stamme aus dem Südwesten der Ukraine. Dort kommen aktuell viele Flüchtlinge an, um sie kümmere sich auch das Heimatbistum von Kaplan Fetko. Von dort habe ihn die Bitte um Spenden erreicht. Die Gemeinde leitet Spenden an das Bistum Mukatschewe weiter. Infos: Tel. (22 14 80) oder: clemens@kathsg.de.

Ukraine - Solinger setzen Zeichen für den Frieden

Solinger Schüler und Schülerinnen formieren sich für den Frieden
Eindrucksvolle Friedenszeichen setzen Solinger Schüler und Schülerinnen. Die Schulgemeinschaft der Alexander-Coppel-Gesamtschule (ACG) stellte sich auf dem Schulhof zum bekannten Peace-Symbol auf  © Alexander-Coppel-Gesamtschule
Solinger Schüler und Schülerinnen formieren sich für den Frieden
Auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Bogenstraße stellten sich im Peace-Symbol auf. Dazu sangen die Mädchen und Jungen ein englisches Lied für Frieden.  © Christian Beier
Rotary Club Solingen sammelt Sachspenden für die Ukraine
Zusammen mit dem deutsch-ukrainischen Verein Blau-Gelbes Kreuz aus Köln hat der Rotary Club Solingen Sachspenden für die Ukraine gesammelt. Die Hilfsgüter konnten bei der Spedition Schnug abgegeben werden. Dort wurden alles verpackt, beschriftet und nach Köln gebracht. Das Blau-Gelbe Kreuz sorgte für den Transport in die Ukraine. Zusammengekommen sind 32 Paletten mit 192 Kartons. „Dazu jede Menge Geldspenden“, teilte René Splitthoff mit: „Mehr als ich je erträumt hätte.“ Sein großer Dank geht an alle Solinger für ihre Spendenbereitschaft und alle Helfer. „Allen voran Regina Brabender mit ihren Burger Mädels und Jungs sowie weitere Freiwillige, und die Spedition Schnug.“ © Christian Beier
Lions-Hilfswerk hilft Geflüchteten mit 5000 Euro
Das Solinger Lions-Hilfswerk stellt 5000 Euro Direkthilfe für Geflüchtete zur Verfügung. Der Activity-Beauftragte Manfred Schückes (Mitte) machte sich in der letzten Woche ein Bild von der Ankunft der Geflüchteten aus der Ukraine. Mit Wiedenhoff-Bussen waren sie unter Regie der Stadtwerke aus dem polnischen Grenzgebiet in die Klingenstadt gebracht worden. Initiator der Aktion war SWS-Prokurist Daniel Banzhaf, der sich mit Pressesprecherin Lisa Nohl über das Engagement der Solinger Lions freute. Für jeden Geflüchteten bringen die Mitglieder des Clubs 50 Euro und ein Willkommensschreiben in ukrainischer Sprache zu deren gastgebenden Familien in Solingen und Umgebung.  © Christian Beier
Kuchenverkauf bringt 1500 Euro ein
Süßes verkauften (v. l.) Esma, Kathrin, Christopher, Julian, Elvis, Melvyn, Rosalie, Stella, Ida, Annkathrin und Julius vom Gymnasium Schwertstraße, um Ukrainern zu helfen. Insgesamt gingen an zwei Tagen 90 Kuchen über den Tisch, 1500 Euro kamen zusammen. Eine Sammelaktion für Sachspenden läuft in dieser Woche.  © Rosalie Erdmann/Schwertstraße
Scholle übergibt Scheck für Flüchtlinge
550 Euro kamen durch den Waffelverkauf an der Geschwister-Scholl-Schule zusammen. Bei der Eröffnungsfeier der Ausstellung „Manchmal male ich ein Haus für uns“ hatten die Schülervertreter und Vertreterinnen die Möglichkeit, einen symbolischen Scheck direkt an den Vertreter der UNO-Flüchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer, zu überreichen. © Geschwister-Scholl-Schule
Kinder trennen sich von ihrem Spielzeug
550 Euro kamen beim Kindertrödel mit Waffel- und Kaffeeverkauf an der evangelischen Kindertagesstätte Uhlandstraße zusammen. Damit der Erlös möglichst groß wurde, haben sich die Jungen und Mädchen sogar von ihren eigenen Spielsachen getrennt. Das Geld wird vom Förderverein der Einrichtung an die Aktion Lichtblicke überwiesen. © Diakonisches Werk
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Mona Waasem macht gerade ihr Abitur am Humboldtgymnasium. Die Malerei ist ihr großes Hobby. Deshalb hat die 18-Jährige den Krieg in der Ukraine und die Katastrophe vor allen Dingen für die Kinder dort jetzt künstlerisch umgesetzt. Entstanden ist ein Ölbild, das verängstigte Kinder vor brennenden Wohnhäusern zeigt. © Mona Waasem (Ausschnitte)
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Mona Waasem macht gerade ihr Abitur am Humboldtgymnasium. Die Malerei ist ihr großes Hobby. Deshalb hat die 18-Jährige den Krieg in der Ukraine und die Katastrophe vor allen Dingen für die Kinder dort jetzt künstlerisch umgesetzt. Entstanden ist ein Ölbild, das verängstigte Kinder vor brennenden Wohnhäusern zeigt. © Mona Waasem (Ausschnitte)

Rotes Kreuz: Besser Geld spenden als Sachspenden

Der DRK-Kreisverband Solingen bittet hilfsbereite Bürgerinnen und Bürger, sich bei möglichen Spenden für Betroffene des Krieges in der Ukraine zurzeit ausschließlich auf finanzielle Unterstützung zu konzentrieren und auf Sachspenden zu verzichten.

„Auch wenn es für viele weniger persönlich und ungreifbarer erscheinen mag, sind Geldspenden tatsächlich in der gegenwärtigen Lage die beste und wirkungsvollste Art, um die humanitäre Hilfe im Ausland zu unterstützen“, sagt Kreisgeschäftsführer Dr. Thorsten Böth vom DRK-Kreisverband Solingen.

Die Schwestergesellschaften des Roten Kreuzes in der Ukraine hätten ausdrücklich darum gebeten, „die stark beanspruchten Logistik- und Hilfeleistungsstrukturen nicht zu blockieren“, so Böth. In der DRK-Kleiderkammer in Solingen würden aber weiterhin Baby- und Kinderwäsche, Windeln und Frauenkleidung angenommen. Infos des DRK zu humanitärer Hilfe in der Ukraine

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ukraine

Caritas bittet um Sachspenden und sucht Helfer, die russisch sprechen

Der Caritasverband Solingen/Wuppertal beteiligt sich an einer Aktion der ukrainischen griechisch-katholischen Gemeinde Düsseldorf. Derzeit sammle man ausschließlich Schlafsäcke, Isomatten und Hygieneartikel. Es sei gut möglich, dass in den kommenden Tagen andere Dinge benötigt werden. Darüber informiere der Caritasverband auf seiner Website (www.caritas-wsg.de).

Spenden können in der Solinger Geschäftsstelle in der Ahrstraße 9 abgegeben werden, um vorherige telefonische Anmeldung wird gebeten (0212/23134935). Zudem bereitet sich der Caritasverband auch auf Flüchtlinge, die aus der Ukraine ins Bergische Land kommen vor. Dafür werden vor allem russischsprachige Helfer gesucht.

Friedensgebete und offene Kirchen

Um in der Gemeinschaft Halt zu finden, öffnen zahlreiche Kirchen, um Gebete für den Frieden zu ermöglichen.
Die evangelische Gemeinde Wald und die katholische Gemeinde St. Sebastian laden zum ökumenischen Friedensgebet ein: Donnerstags, 18 Uhr, in der Walder Kirche.
Dazu auch: Ökumenisches Friedensgebet in Walder Kirche - Gemeinschaft und Gebete geben Halt

Laut Evangelischem Kirchenkreis Solingen gibt es diese weiteren regelmäßigen Friedensgebete:

  • Friedensgebete im Ev. Kirchenkreis:
  • Immer dienstags: 12.45 Uhr in der Kapelle der St. Lukas Klinik, Schwanenstraße 132
  • Immer donnerstags: 14.20 Uhr in der Kapelle des Klinikums, Gotenstraße 1.
    18 Uhr in der Stadtkirche Mitte am Fronhof
    18 Uhr in der Walder Kirche am Walder Markt
    18.30 Uhr in der Christuskirche AufderHöhe, Opladener Str. 5-7, im Anschluss an die offene Kirche
  • Offene Kirche:
    Lutherkirche, Martin-Luther-Str. 12: samstags 11-13 Uhr und sonntags 14–16 Uhr
    Christuskirche AufderHöhe, Opladener Str. 5-7: donnerstags 17 bis 18.30 Uhr 

„Trans-Europa“ sammelt Spenden

„Trans-Europa“, der Verein, dessen Vorsitzender Josef Neumann ist, sammelt Geld für die Flüchtlingshilfe: trans-europa.org/

Ukraine-Krieg: Worauf muss ich generell bei Spenden achten?

Der Wille, mit Spenden gegen Leid und Not zu helfen, ist häufig schnell da. Größere Hilfsorganisationen bitten aktuell vor allem um Geld- statt Sachspenden, um gezielt vor Ort helfen zu können. Doch oft ergeben sich schnell Zweifel, bevor man das Geld losschickt. Kommt es auch an der richtigen Stelle an? Kann es überhaupt sinnvoll eingesetzt werden? Spendenwillige sollten auf das DZI-Spenden-Siegel achten. Es ist ein Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen. Hier gibt es eine Liste der vom DZI anerkannten Organisationen.  

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