Positive Entwicklung

Zahl der angemeldeten Hunde in Solingen steigt

Der Hund ist ein treuer Begleiter – doch die Anschaffung eines Tieres will gut überlegt sein. Archivfoto: asc
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Der Hund ist ein treuer Begleiter – doch die Anschaffung eines Tieres will gut überlegt sein.

Wohl bedingt durch die Corona-Pandemie entscheiden sich immer mehr Menschen für ein Leben mit Vierbeiner.

Solingen. Während der Corona-Pandemie hat das Homeoffice Einzug in die Arbeitswelt gehalten. Und wohl auch, weil mancher durch die neue zeitliche Verfügbarkeit zu Hause nun die Möglichkeit sah und sich zuweilen nach tierischer Gesellschaft sehnte, stieg die Zahl der gemeldeten Hunde in der Klingenstadt sprunghaft an. Eine Zunahme ist bereits seit 2016 zu beobachten – im Zuge der Pandemie wurde dieser Trend noch einmal verstärkt.

Waren noch 2019 im Dezember 9993 Hunde in Solingen registriert, waren es im von der Pandemie geprägten Jahr 2020 im gleichen Monat 10 209 Hunde. Im August dieses Jahres waren es bereits 10 696 Hunde – dies entspricht einem Zuwachs im Vergleich zu Dezember 2020 von 487, wobei die abgemeldeten Hunde bereits verrechnet sind. Vierbeiner sind gefragter denn je.

Grundsätzlich sieht Andrea Kleimt, Leiterin des Solinger Tierheims, darin eine positive Entwicklung. „Ich habe bislang nicht den Eindruck gewonnen, dass die Menschen, die zu uns kommen, die Entscheidung für einen Hund leichtfertig getroffen haben. Da haben wir glücklicherweise noch keine negativen Erfahrungen gemacht.“ Berichte aus anderen Städten, in denen Menschen sich spontan einen Hund zugelegt und ihn dann etwa aus Überforderung doch wieder abgeschafft haben, könne sie für Solingen nicht bestätigen.

Mensch und Tier müssen zusammenpassen

Dennoch müsse eine solche Entscheidung immer wohl überlegt sein. „Gerade Familien, die sich für einen Welpen entscheiden, sollten die Arbeit mit dem Tier nicht unterschätzen. Denn auch ein Welpe kommt in die Pubertät und legt dann ein entsprechendes Verhalten an den Tag.“

Interessenten für einen Hund fühle das Team des Solinger Tierheims vor der Vermittlung genauestens auf den Zahn, versichert Kleimt. „Wir achten auch auf die Charaktereigenschaften des Tieres und zu welchem Halter es von seinem Wesen her passen würde.“ Ein Garten sei zwar wünschenswert, aber kein Muss – wichtiger sei es, sich genügend Zeit für das neue Familienmitglied zu nehmen und ihm ausreichend Auslauf zu gewähren.

In unserer Serie „Leben mit Hund“ erfahren Sie Interessantes rund um die kleinen Vierbeiner. Eine Übersicht der Artikel finden Sie hier.

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