Rück- und Ausblick

Der Wupperverband stellt die Weichen für 2021

Am Eschbach in Unterburg kam es immer wieder zu Hochwasser und einer Überflutung des Ortsteils. Damit soll mit dem neuen Hochwasserschutz jetzt Schluss sein. Foto: Wupperverband
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Am Eschbach in Unterburg kam es immer wieder zu Hochwasser und einer Überflutung des Ortsteils. Damit soll mit dem neuen Hochwasserschutz jetzt Schluss sein.

Rückblick auf ein herausforderndes aber gutes Jahr – Das Hochwasserprojekt am Eschbach konnte abgeschlossen werden.

Von Moritz Jonas

Solingen. Der Wupperverband blickt angesichts seiner Verbandsversammlung vor wenigen Tagen auf das das vergangene Jahr zurückgeblickt und stellte mit wichtigen Beschlüssen die Weichen für das kommende Jahr 2021.

Auch für den Wupperverband war die Pandemie eine Herausforderung. Durch eine Vielzahl an vorsorglichen Schutzmaßnahmen sei es aber im gesamten Jahr gelungen, die für die Daseinsvorsorge wichtigen Aufgaben in gewohnter Qualität fortzuführen und gleichzeitig die Belegschaft bestmöglich zu schützen.

Ein weiteres Thema, das das Jahr 2020 prägte, war die Trockenheit. Das ansonsten regenreiche Wuppergebiet erlebte zum dritten Mal in Folge ein außergewöhnlich trockenes Sommerhalbjahr. Das hatte zur Folge, dass die Wupper über Monate zusätzlich mit Wasser angefüllt werden musste. Durch die lange Phase der Niedrigwasseraufhöhung seien die Stauinhalte der Talsperren im Laufe des Jahres deutlich gesunken. Auch am Stauinhalt der Trinkwassertalsperre Große Dhünn machte sich das dritte Jahr mit außergewöhnlich langer Trockenphase bemerkbar. Vorsorglich hat der Wupperverband den Wasservorrat in der Talsperre geschont. Die flexible Bewirtschaftung der Talsperre sei eine wichtige Maßnahme in Zeiten des Klimawandels. Da die derzeitige Genehmigung für den Betrieb der Talsperre eine derartige flexible Abgabe noch nicht erlaube, hat der Wupperverband im Mai 2020 die Abstimmung mit der Bezirksregierung Köln begonnen.

Das umfangreiche Hochwasserschutzprojekt des Wupperverbandes am Eschbach in Solingen-Unterburg konnte in 2020 abgeschlossen werden. Die Vertiefung des Bachbetts auf einer Strecke von rund 600 Metern, neue Brücken und sanierte private Ufermauern tragen dazu bei, dass der Bach mehr Wasser führen kann und seltener über die Ufer tritt.

Wupperverband feiert 90-jähriges Jubiläum digital

Das 90-jährige Jubiläum des Wupperverbandes verlief aufgrund von Corona anders als geplant. An die Stelle von Veranstaltungen, bei denen der Verband den Menschen seine Arbeit vorstellen wollte, traten digitale Alternativen auf den Plan.

Die Mitglieder des Wupperverbands einigten sich bei der digitalen Verbandsversammlung auf eine leichte Erhöhung der Beiträge für Kläranlagen/Sammler und die Entsorgung um 1 Prozent. Dennoch bleibt der Betrag pro Einwohner für die Mitgliedskommunen unverändert – unter anderem, weil die Zahl der Einwohner, die vom Wupperverband versorgt würden, gestiegen sei. In anderen Geschäftsbereichen blieben die Beträge unverändert.

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