Neue Serie

Wir besuchen Spielplätze in der Klingenstadt

Auf Solingens größtem Spielplatz, dem Engelsberger Hof, zeigen Monika Strauß und Andreas Brühne von der Stadtverwaltung eine Kletterkombination. Sie sind für die Spielplätze zuständig und berichten zum Auftakt unserer Spielplatz-Serie von aktuellen Plänen. Foto: Christian Beier
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Auf Solingens größtem Spielplatz, dem Engelsberger Hof, zeigen Monika Strauß und Andreas Brühne von der Stadtverwaltung eine Kletterkombination. Sie sind für die Spielplätze zuständig und berichten zum Auftakt unserer Spielplatz-Serie von aktuellen Plänen.

Zum Auftakt unserer neuen Serie „Ein Spielplatz für mich“ geben Verantwortliche aus der Verwaltung einen Einblick.

Von Daniela Neumann

Solingen. Der Frühling naht. Und damit mehren sich die Chancen, bei milderem Wetter länger an der frischen Luft zu sein. Wer mit kleineren Kindern unterwegs ist, ist dann dankbar für einen Spielplatz als Ankerpunkt in der Nähe. In einer neuen Serie machen wir uns auf, Ihnen solche Orte vorzustellen.

Für die rund 180 Spielplätze in Solingen gibt es bei der Stadtverwaltung ein eigenes Konzept. Zu unserem Serienauftakt berichten Verantwortliche daraus zu aktuellen Entwicklungen. „In Solingen sind zwei Spielplatzwarte regelmäßig im Einsatz“, sagt Abteilungsleiter Andreas Brühne. Er koordiniert die Objektbetreuung. So weiß er beispielsweise, dass an der Walter-Dodde-Straße das Seilbahn-Podest morsch geworden war.

Für Geräte-Ersatz stehen 135 000 Euro als Jahresbudget zur Verfügung. Nicht nur Gerät und Fallschutz werden überprüft, sondern auch die Umgebung. Das heißt, es wird von Seiten der Stadt geprüft, ob in der Gegend noch die entsprechende Altersklasse lebt. „Hier arbeiten wir mit dem Spielmobil und dem Jugendmobil zusammen“, erzählt die zuständige Sachbearbeiterin Monika Strauß.

Kinder und Jugendliche beteiligen sich an der Gestaltung von Spielplätzen

Sie verweist außerdem auf die Beteiligungen von Kindern und Jugendlichen an Umgestaltungen. Die Berücksichtigung von Wünschen lief zuletzt etwa im Maltesergrund. Mit jedweden Anliegen rund um das Thema Spielplätze können sich Bürgerinnen und Bürger übrigens generell an die Stadt wenden. Wer eine Feier plant oder einen Mangel festgestellt hat, schreibt an sport@solingen.de. Am Gustav-Coppel-Park etwa habe es Kontakt mit Leuten vor Ort gegeben, und schließlich sei die Streetball-Anlage vom Hippergrund zum Eingang Baumstraße verlegt worden.

Aktuell gehe es in Kooperation mit dem Stadtdienst Schulen darum, Schulhöfe in Spielhöfe auszubauen. Als Beispiel nennt Strauß die Ortschaft Widdert, wo sonst wenig städtische Fläche zum Spielen zur Verfügung stehe.

Konkret läuft laut Andreas Brühne nunmehr die Planung und Gestaltung des Spielplatzes in der kleinen, zentralen Parkanlage Dickenbusch in Mitte. 220 000 Euro stehen dafür zur Verfügung. Ab Mai sei dieser zu realisieren.

Viele Ideen fürs Bärenloch

Ein schon länger gehegter Wunsch ist die weitere Ausgestaltung des Bärenlochs. Hier hatte sich auch bereits der Verein „Volldampf für Kinder“ engagiert und ein großes Spielschiff mittels Spenden ermöglicht. Zuvor hatte der Verein das Bestehen der stadtbekannte Lok Schnaufi im Engelsberger Hof als Spielgerät mit heute nötigem Fallschutz befördert.

Mit 30 950 Quadratmetern ist der Spielplatz Engelsberger Hof der größte der Region. Seine Bekanntheit und Strahlkraft zieht die Leute an. „Da möchten wir mit dem Bärenloch gerne hin“, nennt Monika Strauß das Ziel für die 10 838 Quadratmeter umfassende Anlage. Weitere Planungen nach Beteiligungen und Fördermittel-Einwerben seien in Vorbereitung, erzählt Andreas Brühne. Dafür stünden 660 000 Euro zur Verfügung. Strauß hofft, dass Preissteigerungen – bei Materialien von teils 20 bis 50 Prozent – jetzt ausbleiben.

Bevor der Frühling da sei, werde generell die spielärmere kalte Zeit genutzt für Überholungen, spricht Andreas Brühne eine von vier größeren Touren im Jahr an. Holzhäcksel als Fallschutz würden dann etwa aufgefüllt, Fundamente, Verankerungen und Kettenglieder etwa von Schaukeln überprüft und wegen des Vogelschutzes bis zum Stichtag Ende Februar Gehölzpflege betrieben. Am Bismarckplatz, am Dompfaffweg und an der Jaspersstraße hätten etwa Reparaturen angestanden.

Einige Spielplätze sind also erwähnt. Eine Auflistung aller Spiel- und Bolzplätze in der Klingenstadt ist zu finden auf der Internetseite der Stadt unter solingen.de

Als besonders erwähnen Brühne und Strauß etwa oberhalb von Schloss Burg den Ritterspielplatz und Tourenmöglichkeiten mit Eisholen von Argonner Weg über Bismarckplatz und Wachtelstraße bis zum Spielgelände am Bächlein im Weegerhof. In den nächsten Wochen wird das ST das eine oder andere davon vorstellen.

Spielplätze

Am Brandteich, an der Korkenziehertrasse oder am Vogelsang. . . Welche Solinger Spielplätze kennen und schätzen Sie? Nennen Sie uns gern Ihre Empfehlungen. Dafür schreiben Sie einfach eine Mail an daniela.neumann@ solinger-tageblatt.de.

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