Bis zum 11. Juli

Fahrspaß mit Auflagen: So läuft die Weyersberg-Kirmes

Der Autoscooter gehört zu jeder Kirmes zwingend dazu. Foto: Christian Beier
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Der Autoscooter gehört zu jeder Kirmes zwingend dazu.

Seit Freitag locken Karussells auf den Festplatz an der Klingenhalle

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Organisator Frank Decker ist froh: Obwohl bedingt durch die Pandemie viele Großveranstaltungen, Stadt- und Volksfeste abgesagt worden sind, drehen sich seit Freitag Fahrgeschäfte auf dem Weyersberg, duften gebrannte Mandeln und Bratwürstchen um die Wette und lachen glückliche Kinder beim Karussell-Fahren oder im Autoscooter. „Wir als Schaustellerverband Rhein-Ruhr-Wupper sind glücklich darüber, dass wenigstens ein sogenannter temporärer Freizeitpark auf dem Festplatz an der Klingenhalle stattfinden darf“, sagt Decker.

Natürlich unter Auflagen: Eine Einzäunung garantiert die Kontrolle. Maximal 700 Menschen dürfen gleichzeitig auf das Gelände – mit Einbahnstraßenregelung. „Mit dem einen Euro, den wir als Eintritt nehmen, finanzieren wir das Desinfektionsmittel, das überall bereitsteht“, so Decker, der auf regen Zulauf hofft und gut gelaunt auf die ersten herbeiströmenden kleinen und großen Besucher blickte.

Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete dürfen auf den Kirmesplatz

Die freuten sich ganz offensichtlich auf die Familienkirmes, wie Decker diese kleinere Volksfest-Version nennt. Im letzten September habe er „sowas“ ja schon mal angeboten und das habe super funktioniert. „Auch die Zusammenarbeit mit den Sicherheitskräften, die die Eingangskontrollen machen und auf die einzuhaltenden Abstände achten.“

In der Tatsache, dass man nur doppelt geimpft, genesen oder negativ getestet Zugang zum bunten Getümmel hat, sieht Decker nur eine kleine Extrahürde. Schließlich grenzt die Teststation, die seit Wochen schon auf dem Parkplatz ihre Zelte aufgeschlagen hat, als unmittelbarer Nachbar an. „Ich habe mit dem Betreiber vereinbart, dass er seine Öffnungszeiten für die Dauer der Kirmes ausweitet und nicht schon um 17 Uhr, sondern erst um 20 Uhr schließt“, so Decker. „Tests sind noch wichtig, gerade angesichts der sich verbreitenden Mutation.“

Er hofft auf baldige Normalität – ohne Zaun und Einlasskontrolle –, so wie früher, als er im Frühling die bergische Saison mit der traditionellen Weyersberg-Kirmes eröffnet hat. Jetzt müsse man sich eben mit verschlankten Veranstaltungen zufrieden geben. „Vielleicht können wir im Frühherbst noch mal.“

Die Besucher jedenfalls genossen es, Popcorn knabbernd oder Eis schleckend die Attraktionen zu bestaunen und zu überlegen, welches Vergnügen man denn nun als nächstes ausprobieren sollte: Den Musik-Express, den Super-Polyp, den Taifun oder die klassische Achterbahn? Natürlich gibt es auch Spielgeschäfte – und mit Popcorn, Mandeln, Zuckerwatte, Schokoladenobst, Ausschank und Imbiss die typischen Kirmesköstlichkeiten.

Freizeit-Spaß an der Klingenhalle: bis 11. Juli; mo. bis sa., 14 bis 22 Uhr, so. 12 bis 21 Uhr, mittwochs Familientag

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