130 Weihnachtstüten sind übergeben

Weihnachtsüberraschung für Intensivpfleger

Bürgermeister Ioanna Zacharaki, Thilo Schnor und Carsten Voigt übergeben auf Anregung von OB-Mutter Sylvia Kurzbach Weihnachtsgeschenke an die Intensivpfleger und Mediziner.
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Bürgermeister Ioanna Zacharaki, Thilo Schnor und Carsten Voigt übergeben auf Anregung von OB-Mutter Sylvia Kurzbach Weihnachtsgeschenke an die Intensivpfleger und Mediziner.

Solinger bedanken sich für den großen Einsatz in der Corona-Pandemie.

Von Manuel Böhnke

Solingen. Denen etwas zurückzugeben, die seit fast zwei Jahren an vorderster Front gegen die Corona-Pandemie kämpfen – dieses Ziel stand Heiligmorgen im Mittelpunkt. 130 Weihnachtstüten voller Überraschungen wurden an die Intensivpflegerinnen und -pfleger der drei Solinger Krankenhäuser verteilt. „Wir möchten Ihnen ein Gruß der Solingerinnen und Solinger als Zeichen unserer Wertschätzung überbringen. Wir wissen, was Sie leisten“, sagte Sylvia Kurzbach in Richtung des Pflegepersonals.

Sie war es, die den Einfall zur Aktion hatte. Mit zahlreichen Helfern wurden die Tüten am Donnerstag gepackt. Solinger Unternehmen und Privatpersonen steuerten den hochwertigen Inhalt bei. „Ich bin überwältigt von der Idee und dem Einsatz“, sagte Prof. Dr. Thomas Standl, Medizinischer Geschäftsführer des Städtischen Klinikums.

Dort fand am Freitagmorgen die Übergabe der ersten rund Tüten statt. Anschließend steuerte das Team um Sylvia Kurzbach das Krankenhaus Bethanien und die St. Lukas Klinik an.

Beim Verteilen halfen – teils als Weihnachtswichtel und Christkind verkleidet – engagierte Solingerinnen und Solinger, Gewerkschafter sowie Vertreter aus der Politik. Dazu zählten unter anderem die Landtagsabgeordneten Marina Dobbert und Josef Neumann (beide SPD) sowie Solingens Bürgermeister Ioanna Zacharaki (SPD), Thilo Schnor (Grüne) und Carsten Voigt (CDU). „Bei so einer Aktion spielen Parteigrenzen keine Rolle. Die Mitarbeiter auf der Intensivstation leisten nicht erst seit Corona einen Hammerjob. In den vergangenen zwei Jahren waren waren sie aber besonders gefordert“, betonte Letzterer. Marina Dobbert schloss sich mit einem Appell an das Personal an: „Machen Sie bitte weiter – wir brauchen Sie.“

Für Sylvia Kurzbach spricht die gelungene Überraschung eine deutliche Sprache: „Solingen hält zusammen.“ Sie hofft, andernorts Nachahmer zu finden.

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