Aktion

Weihnachtsbaum-Verkauf: Für 500 Euro ging der teuerste Baum vom Hof

Die Nachfrage bei der Weihnachtsbaum-Aktion im Autohaus Schönauen war groß. Viele spendeten zusätzlich für die gute Sache.
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Die Nachfrage bei der Weihnachtsbaum-Aktion im Autohaus Schönauen war groß. Viele spendeten zusätzlich für die gute Sache.

Beim 15. Weihnachtsbaum-Verkauf hinter dem Autohaus Schönauen herrschte großer Kundenandrang.

Von Andreas Erdmann

Solingen. Autohändler Franz-Josef Schönauen ging am Samstagmorgen persönlich zur Hand: Mit Tatenfreude und exaktem Augenmaß kürzte er die von Kunden gekauften Weihnachtsbäume, die an den Festtagen deren Wohnzimmer schmücken werden. „Wir führen unseren jährlichen Weihnachtsbaumverkauf nun schon zum 15. Mal durch“, berichtete der Geschäftsführer des Autohauses Schönauen an der Friedrichstraße.

40 Euro kosten die frisch geschlagenen Nordmanntannen pro Stück. Diese Aktion ist für Schönauen eine spürbare Herzensangelegenheit: „Der Erlös des Verkaufs geht zu 100 Prozent an die Aktion ,Lichtblicke‘“, führte er aus.

Mehr als 40 Mitarbeiter versuchten dem Kundenansturm, der bereits vor dem offiziellen Verkaufsbeginn eingesetzt hatte, gerecht zu werden. Dabei ging es zu wie am Fließband: Präsentieren und aussuchen der Bäume, bezahlen im Autohaus, einnetzen, zum Wagen tragen. Mitarbeiter schleppten auch Bäume von Kunden über den Hof und hievten sie in deren Kofferräume oder auf Autodächer. „Wer nicht gut zu Fuß ist, gar kein oder ein zu kleines Fahrzeug hat, dem liefern wir den Baum gerne nach Hause“, erklärte ein Helfer.

Ein kleiner Verkaufsstand lud mit weihnachtlichen Geschenken zum Stöbern ein. Dort hielten Mitarbeiter um Friedensdorf-Botschafter Uli Preuss und Annemarie Kister-Preuss selbst gestrickte Mützen, Socken und Handschuhe, Marmeladen und Seifen bereit, deren Erlöse allesamt dem Friedensdorf International zugutekommen.

Über die Jahre kamen stolze 150 000 Euro zusammen

Schönauen ist all denen sehr dankbar, die die Aktion unterstützen. „Dazu zählen die Autofirmen, die Spenden zum Baumkauf aus der Baumschule zuschießen. Aber auch jene Kunden, die zu dem Fixpreis von 40 Euro eine zusätzliche Spende geben. So ging der teuerste Baum heute zu einem stattlichen Preis von 500 Euro vom Hof.“

Unter den Käufern finden sich etliche Stammkunden. „Wir kommen schon im fünften Jahr hintereinander hierher und sind praktisch zufriedene Wiederholungstäter“, erklärten Andreas und Svenja Bimek. Die Idee zu der Kampagne habe Schönauen 2006 im Gespräch mit Mitarbeitern von Radio RSG entwickelt, erinnert er sich. „Damals sah ich, wie ein anderes Autohaus Bäume für einen guten Zweck verkaufte, und ich sagte mir: So was können wir auch!“ Mittlerweile sei in all den Jahren die stolze Summe von rund 150 000 Euro für die Aktion „Lichtblicke“ zusammengekommen.

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