Tradition am Autohaus Schönauen

Weihnachtsbäume für den guten Zweck sind sehr gefragt

Der Andrang beim Weihnachtsbaumverkauf im Autohaus Schönauen an der Friedrichstraße war gewohnt groß. 10 000 Euro kamen so für die Aktion Lichtblicke zusammen.
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Der Andrang beim Weihnachtsbaumverkauf im Autohaus Schönauen an der Friedrichstraße war gewohnt groß. 10 000 Euro kamen so für die Aktion Lichtblicke zusammen.

Andrang bei Schönauen – 10 000 Euro werden gespendet.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Der 16. Weihnachtsbaum-Verkauf im Autohaus Schönauen war erneut ein voller Erfolg. Am Samstagvormittag gingen die von Firmenchef Franz-Josef Schönauen organisierten und in Vorkasse erworbenen Nordmanntannen weg wie das sprichwörtliche „geschnitten Brot“. Am Ende waren etwas mehr als 8000 Euro in der Kasse. „Wir runden auf und werden 10 000 Euro für die Aktion Lichtblicke spenden können“, berichtete Franz-Josef Schönauen am Sonntag. So werden Menschen unterstützt, die unverschuldet in Notlage sind.

Am Samstag packte das Team um den Seniorchef einmal mehr kräftig an: Zu große Tannenbäume wurden mit Eifer und Spaß an der Sache mit der Motorsäge gekürzt, bevor andere Mitarbeiter die Bäume in ein Netz steckten und wieder andere halfen, die Fracht ins Auto zu laden. Wobei es nicht nur darum ging, Ladeflächen von Pkw zu befüllen. Schon vor 10 Uhr balancierten Fahrräder vom Hof, den Baum sorgfältig über Gepäckträger, Sattel und Lenkstange geschnallt. Wieder andere hatten den Bollerwagen dabei und zogen nach erfolgreichem Kauf fröhlich mit der ganzen Familie heimwärts.

„40 Euro für den Baum, egal wie groß“

Wieder galt „40 Euro für den Baum, egal wie groß“ – und für zusätzliche 5 Euro konnte man sich den Baum nach Hause liefern lassen. „Wir sind hier längst eine eingespielte Truppe“, sagte Franz-Josef Schönauen mit einem Schmunzeln. Er konnte sich erneut auf das ehrenamtliche Engagement seines Teams verlassen. Sie alle investieren die Zeit rund um die Baum-Aktion als ihre persönliche Spende. Auch auf die Kundschaft war Verlass. Die meisten der Käufer waren Wiederholungstäter. „Der Baum von Schönauen ist Tradition bei uns“, war oft zu hören.

Wer Lust auf ein heißes Getränk hatte, konnte sich im Gebäude einen Kaffee geben lassen. Und wem nach noch mehr guten Taten war, der war beim Stand des „Friedensdorflädchens“ genau richtig. Etwas abseits und deshalb schwerer zu finden war das Team der angekündigten „mobilen Impfaktion“. Im Obergeschoss des Autohauses war zunächst kein Andrang. „Bisher hat noch niemand der Weihnachtsbaumkunden danach gefragt“, sagte Schönauen-Mitarbeiterin Daniela Kotlenga am Vormittag.

Lesen Sie auch: Weihnachtsdorf der guten Taten am Fronhof

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