Unser Leben mit Hund

Was Junghund Mascha schon kann – und was nicht

Auf Spaziergängen läuft Mascha jetzt oft an der zehn Meter langen Schleppleine. Foto: Anja Kriskofski
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Auf Spaziergängen läuft Mascha jetzt oft an der zehn Meter langen Schleppleine.

ST-Redakteurin Anja Kriskofski berichtet über ihr Leben mit Hund.

Solingen. Fast fünf Monate lebt Mascha jetzt bei uns. Aus dem tapsigen Welpen ist ein Junghund geworden, der aber noch genauso verspielt ist. Zu den schönsten Momenten gehört es, wenn Mascha uns beim Aufstehen morgens so stürmisch begrüßt, als hätte sie uns seit Ewigkeiten nicht gesehen. Kein Mensch freut sich wie ein Hund. Vieles hat sich eingespielt, an manchen Dingen arbeiten wir auch noch. Zeit für eine erste Bilanz.

„Ein Leben ohne Hund können wir uns nicht mehr vorstellen.“

Familie Kriskofski bereut die Entscheidung nicht

Wir genießen die Spaziergänge mit Mascha – vor allem, wenn es durch den Wald geht. Wo andere Hunde sind, geht es immer noch etwas unentspannt zu. Sie zieht und zerrt. Aber es ist schon besser geworden. Wenn Spaziergänger vorbeigehen, lässt sie sich inzwischen mit Leckerchen ablenken. Bei Radfahrern funktioniert das leider nicht so gut. Die scheint sie mit Springen und Bellen am liebsten vom Rad holen zu wollen. Eine Angewohnheit, die mir regelmäßig den Schweiß auf die Stirn treibt. Aber wir arbeiten daran.

Wenn keine Ablenkung da ist, klappt das „bei Fuß“ jedenfalls schon ganz gut. Als Hilfe habe ich den Clicker eingeführt: Wenn Mascha etwas gut macht, drücke ich auf das Plastikteil.

Und bei jedem „Klick“ weiß der Hund, dass es eine Belohnung gibt. Bei Spaziergängen im Wald geht Mascha nun oft an der zehn Meter langen Schleppleine, und es ist fast so, als liefe sie frei. Mit beinahe sieben Monaten kann sie nun auch schon etwas längere Runden absolvieren. Unten an der Wupper stürzt sie sich sofort ins Wasser.

Fast ausgewachsen hat sich übrigens ihre Zerstörungswut. Nachdem Mascha anfangs Bücher anknabberte, ins Schuhregal biss und unsere Vorhänge zerfetzte, lässt sie von den meisten Dingen inzwischen ab. Eine Ausnahme ist die Tapete. Im Hausflur gibt es eine Stelle, an die sie gerne drangeht. Vor Wochen habe ich die Raufaser schon einmal geflickt, danach war erstmal Ruhe. Kürzlich fehlte wieder ein Stück.

Ich habe keine Ahnung, was Mascha an der Tapete so reizt. Ist es der Kleber? Vielleicht beißt sie auch nur aus Langeweile daran, wenn keiner in der Nähe ist. Ich versuche es jetzt mal wieder mit Teebaumöl, dessen Geruch sie hasst und das ich auf die Wand getupft habe. Mit dem Flicken warten wir jetzt erstmal. Stattdessen habe ich dekorativ eine Vase vor die kahle Stelle platziert.

Die Kinder lieben die Kuscheleinheiten mit Mascha

Auch wenn Mascha mich mit solchen Aktionen wahnsinnig macht, ein Leben ohne sie können wir uns nicht mehr vorstellen. Abends legt sie sich zu unseren Füßen und lässt sich ausgiebig kraulen. Die Kinder üben gerne Tricks mit ihr: Zum Repertoire gehören unter anderem das Springen durch den Hula-Hoop-Reifen und das Pfötchen-Geben. Doch vor allem lieben sie die Kuscheleinheiten mit Mascha. Und so kann es passieren, dass im Hundebett im Wohnzimmer nicht nur unser Mittelschnauzer liegt, sondern auch unsere Tochter Nina.

Die Serie

ST-Redakteurin Anja Kriskofski berichtet künftig nicht mehr wöchentlich über ihr Leben mit Hund. Geschichten über Mascha wird es in loser Folge weiterhin geben. Die Artikel der Serie „Unser Leben mit Hund“ können online nachgelesen werden.

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