Engagement

„Waldarbeiter“ stellen Ideen vor

Namhafte Vertreter aus Schule, Wirtschaft, Sport, Kirche, Vereinen, Handel und Wohlfahrtsverbänden: Das sind die „Waldarbeiter“. Foto: Simone Theyßen-Speich
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Namhafte Vertreter aus Schule, Wirtschaft, Sport, Kirche, Vereinen, Handel und Wohlfahrtsverbänden: Das sind die „Waldarbeiter“.

Pläne für Grossmann-Gelände und ISEK-Konzept stehen an.

Von Simone Theyßen-Speich

Ende Juni haben sich in Wald Vertreter aus Wirtschaft, Handel, Vereinen, Sport, Kirche, Schule und Wohlfahrtsverbänden als „Waldarbeiter“ offiziell gegründet. Beim Treffen des Vorstands, bestehend aus Bernd Reinzhagen (Pfarrer), Peter Wirtz (Fals), Horst Gabriel (Arbeitgeberpräsident) und Guido Rohn (Jahnkampfbahn) wurden jetzt die Ziele und der Arbeitsplan für die kommenden Wochen auf den Weg gebracht.

Ganz oben auf die Tagesordnung haben sich die Waldarbeiter das Grossmann-Gelände gestellt. „Wir haben schon Kontakt mit dem Käufer Sam Jordan aufgenommen, ein Ideenaustausch ist für Ende August geplant“, erklärt Peter Wirtz. Da Wald mit dem Sportpark und der Sportschule einen starken Sport-Schwerpunkt habe, könne man darüber nachdenken, auf dem Gelände auch ein kleines Sport-Internat unterzubringen, so Guido Rohn.

Ein weiterer Schwerpunkt müsse, so Pfarrer Bernd Reinzhagen, die Stärkung der Aufenthaltsqualität werden. Außengastronomie und eine Verbindung zum Marktplatz können sich die Waldarbeiter vorstellen. Mit Blick auf den Kultur- und Bildungsstandort Wald solle auch geschaut werden, ob auf dem Gelände auch weitere Bildungsangebote, vielleicht eine Jugendkunstschule, Seite an Seite mit Start-ups, kleinen Geschäftsideen und Wohnen realisierbar sind. „So könnte dort ein neues Zentrum entstehen“, hofft Horst Gabriel.

Sam Jordan habe sich in den Vorgesprächen offen für Ideen gezeigt, freut sich Peter Wirtz. Geprüft werden soll auch, wie viele Studenten in Wald leben. Wichtig wäre, preiswerten Wohnraum für Studenten, vielleicht ein Studentenwohnheim, sowie eine gute Nahverkehrsverbindung anzubieten. Bei allem habe man die Vorgabe der Stadt im Hinterkopf, dass ein Mix aus Wohnen und Arbeiten umgesetzt werden soll. Für die Pläne auf dem Grossmann-Gelände können sich die Waldarbeiter einen Ideenmarkt mit den Walder Bürgern vorstellen – in Corona-Zeiten mit Voranmeldung. „Die Organisation würden wir gerne übernehmen“, so Wirtz.

ISG muss als Chance erkannt werden

Zweiter Schwerpunkt sei die Arbeit der Interessen- und Standortgemeinschaft Wald (ISG). Wenn Wald attraktiv für Bürger sei, habe das positiven Einfluss auf den Wohnraum und Interessen von Unternehmen. Wichtig sei, dass Immobilienbesitzer die ISG als Chance erkennen und mitmachen. Froh ist man bei den Waldarbeitern auch über das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK). Es sei eine Selbstverpflichtung der Waldarbeiter, an dessen Erfolg mitzuarbeiten. Wichtige Themen seien dabei, die Außengastronomie an der Friedrich-Ebert-Straße auszuweiten, das Gebiet, etwa mit Pflanzkübeln, attraktiver zu gestalten und den Walder Schlauch weiter zu beleben.

Wald leuchtet

Idee: Um die Sehnsucht nach Wald leuchtet für nächstes Jahr aufrecht zu erhalten, wollen Theatertage und Handel jetzt eine kleine Kulturveranstaltung „Wald leuchtet at Home“ umsetzen.

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