Klauberg

Von der Matschfläche zum modern gestalteten Spielplatz

Vertreter der Stadt, Planer und Organisatoren trafen sich zur Eröffnung (v. l.): Monika Strauß, Helmut Wischnewski, Melanie Wachenfeld-Schöpp, Miriam Macdonald und Hartmut Hoferichter. Foto: Christian Beier
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Vertreter der Stadt, Planer und Organisatoren trafen sich zur Eröffnung (v. l.): Monika Strauß, Helmut Wischnewski, Melanie Wachenfeld-Schöpp, Miriam Macdonald und Hartmut Hoferichter.

Sanierungsarbeiten liefen seit Ende vergangenen Jahres – Überflutungsprobleme wurden beseitigt

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Während der offiziellen Übergabe an die Öffentlichkeit durch Stadtdirektor Hartmut Hoferichter und beteiligte Planer und Organisatoren der Stadtverwaltung hatten bereits die ersten Kinder das Multifunktionsfeld entdeckt: Schnell flogen Bälle hin und her – buchstäbliche Startschüsse für den neu gestalteten Spielplatz an der Agnesstraße. „Toll“ war die knappe, aber begeisterte Antwort auf die vom Stadtdirektor gestellte Meinung über das neue Spielangebot.

Unmittelbar neben dem Schulhof der Grundschule Klauberg gelegen, ist der sanierte Spielplatz quasi ein Teil der großangelegten Sanierung der Schule und deren Pausenhöfen. Jetzt können sich alle Kinder des Stadtteils über einen den modernen, neu gestalteten Spielplatz freuen.

Solingen: Sogenannte Retensionsmulden sorgen für Entwässerung

Der alte Platz stammte aus den 60er Jahren und war im Laufe der Zeit zu einem „Morastloch“ geworden. „Wir hatten immer Überflutungsprobleme mit einem Bach-Zulauf, der hier regelmäßig alles verschlammte und allenfalls Hartgesottenen, die Lust auf Matsch hatten, Spaß machte, sagt Melanie Wachenfeld-Schöpp vom Ingenieur-Büro Grünflächen- und Landschaftsplanung der Technischen Betriebe (TBS).

Nun sorgen sogenannte Retentionsmulden für eine zufriedenstellende Entwässerung, auch bei Starkregenfällen, die in den vergangenen Jahren zunehmend auch in Solingen Thema geworden sind. Dergestalt überarbeitet und neu ausgestattet, bietet der Spielplatz nun ein ansprechendes Angebot für Jungen und Mädchen im Grundschulalter.

Bei der Auswahl der Spielgeräte haben Kinder mitgewirkt. „Da gab es zuvor eine Abfrage von Wünschen“, sagt Stadtplaner Helmut Wischnewski, der diese Impulse gelungen in sein Konzept eingearbeitet hat. Ein älteres Klettergerüst mit integriertem Häuschen und Rutsche konnte stehen bleiben, davon ausgehend sind nun zum Beispiel Mikado-Kletterstäbe und Doppelreck dazu gekommen. Auch das Stichwort Barrierefreiheit, sei wichtig gewesen. Nestschaukel, Steggurt und eine Handwippe sind auch für Kinder mit Handicaps geeignet. Verbunden wird alles durch geschwungene Wege, die durch ein neu angelegtes Ahorn-Wäldchen führen. Bänke laden zum gemütlichen Verweilen ein. Finanziert wurde der Umbau vom Land Nordrhein-Westfalen sowie mit Mitteln aus dem Fördertopf „Soziale Stadt – Solinger Nordstadt“. Von den 224 000 Euro, die in den Spielplatz flossen und weiteren 98 500 Euro für das angrenzende Multifunktionsfeld trägt das Land jeweils 80 Prozent der Kosten.

Seit Ende vergangenen Jahres hatte eine Gartenbaufirma den Umbau der Anlage durchgeführt. „Zügig“, lobte Hoferichter und freute sich, dass nun – wenn sich hoffentlich endlich wieder mehr Menschen im Freien treffen können – ein neuer Bewegungsparcours für Kinder zur Verfügung steht.“

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