Basar

Viele Besucher wollen Kunsthandwerk auf Schloss Burg sehen

Der 41. Basar der Kunsthandwerker auf Schloss Burg zog schon in den ersten Stunden sehr viele Besucher an. Bis zum 3. November läuft Basar der individuellen Kunst. Foto: Michael Schütz
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Der 41. Basar der Kunsthandwerker auf Schloss Burg zog schon in den ersten Stunden sehr viele Besucher an. Bis zum 3. November läuft Basar der individuellen Kunst.

Schloss Burg erwartet bis zum 3. November 20.000 Besucher. Geboten wird Individuelles.

Von Franziska Gaibel

Bereits zum 41. Mal hat der Basar der Kunsthandwerker auf Schloss Burg in Solingen am Freitag seine Türen geöffnet. Bis zum 3. November bieten 130 Kunsthandwerker zehn Tage lang ihre Waren an. Rittersaal, Kemenate und Kapelle: Die gesamte Schlossanlage sowie die Innenhöfe sind in die Veranstaltung eingebunden und laden dazu ein, an mehr als 100 Ständen zu verweilen und sich nach verschiedener Handwerkskunst umzusehen. Das Angebot reicht von Schmuck über Textilien und Kunstgegenstände bis hin zu Schreibgeräten aus Edelhölzern und Charakterköpfen als Flaschenkorken.

Lesen Sie auch: Basar der Kunsthandwerker - So kommen Solinger nach Schloss Burg

Aufgrund des Standorts und der besonderen Atmosphäre von Schloss Burg ist der Markt auch bei Besuchern außerhalb des Bergischen Landes sehr beliebt. Jährlich zieht der Markt etwa 20.000 Besucher nach Solingen. Ein großer Teil der Händler kommt bereits seit mehreren Jahren zum Markt, jedoch wird darauf geachtet, dass neben Altbekanntem auch immer Neues dabei ist. Auch die Tatsache, dass keine Wiederverkäufe zugelassen sind, sondern die Aussteller nur selbst Geschaffenes anbieten, ist ein wichtiger Aspekt.

Außergewöhnlich, selten und qualitativ hochwertig – das sind die Kriterien, die über die Auswahl der Produkte entscheiden. Kriterien, die auch auf die Produkte von Maria Brucklacher aus dem Westerwald zutreffen. Bei ihr gibt es Röcke und Stulpen aus bio-zertifizierter Merinowolle. „Das besondere an den Kleidungsstücken ist, dass das Lanolin (Wollfett) immer noch in der Wolle ist. Man wäscht die Röcke also nicht, sondern hängt sie nur zum Lüften auf“, erklärt Brucklacher. Ein weiterer Vorteil sei, dass beispielsweise Wein nicht direkt in die Fasern der Wolle einziehen kann und man somit noch Zeit habe, den Fleck mit etwas Wasser herauszubekommen. „Früher waren Wollröcke nur dazu da, das weibliche Becken warmzuhalten. Die Röcke hier an meinem Stand sind eine moderne Art, Wolle zu tragen“, sagt Brucklacher.

Ebenfalls auf dem Basar vertreten ist Jens Frielinghaus. Er hat sich exotischen Dekorationen aus Naturmaterialien verschrieben. Neben Vogelhäusern und Schalen aus Kokosnüssen gibt es auch Windspiele und Löffel aus verschiedenen Holzarten. „Ich habe selber ein Faible für außergewöhnliche Dinge“, erklärt Frielinghaus. Zudem reise er gerne, weshalb er schließlich auf die Idee gekommen sei, selber Deko aus aller Welt anzubieten. Neben Feinkostständen im Rahmen des Rundgangs gibt es zudem ein vielseitiges kulinarisches Angebot auf dem Vorplatz, auf dem man neben Crêpes und Flammbrot auch italienisches Gebäck und heißen Schafskäse finden kann.

1. November: „Lange Nacht der Kunsthandwerker“ um 14 Uhr

KUNSTHANDWERKER

INFOS Vom 25. Oktober bis zum 3. November ist der Markt täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Ausnahmen sind der 31. Oktober (10 – 20 Uhr) und der 1. November (14 – 22 Uhr). Der Eintritt beträgt für Erwachsene 6 Euro, Kinder bezahlen 3 Euro.

ANFAHRT Durch die Sperrung an der Eschbachstraße ist die Zufahrt erschwert. Wer mit dem Pkw anreist, findet in Unterburg mehrere Parkmöglichkeiten. Von dort geht es zu Fuß oder mit der Seilbahn nach Oberburg.

Der Höhepunkt innerhalb der zehn Tage ist jedoch die „Lange Nacht der Kunsthandwerker“ am 1. November. Das Besondere: In diesem Jahr gestattet eine Sondererlaubnis den Verkauf bereits ab 14 Uhr, was in den Vorjahren aufgrund des Feiertagsgesetzes nicht möglich war. Da der Basar der Kunsthandwerker die Veranstaltung mit den meisten Besuchern in Burg ist, werden auch dieses Jahr wieder Pendelbusse im Halbstundentakt eingesetzt. Startpunkte sind der Rewe-Parkplatz in Wermelskirchen und erstmalig der Burger Bahnhof in Unterburg. Aufgrund der Sperrung an der Eschbachstraße erfolgt dieses Jahr kein Pendelverkehr ab Krahenhöhe. An Sonn- und Feiertagen ist zudem der Parkplatz an der Alten Schlossfabrik in Unterburg geöffnet.

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