Einsatz

Verpuffung: Zwei Männer ziehen sich bei Gartenparty schwere Verbrennungen zu

Ein eingespieltes Team braucht es, um die Einsätze der Rettungswagen und der Notarztwagen schnell zu koordinieren.
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Es handelte sich nach Auskunft der Leitstelle der Feuerwehr um einen reinen Rettungsdiensteinsatz.

Die Männer sollen versucht haben, einen Tischkamin mit Benzin aufzufüllen. Dabei kam es zu einer Verpuffung.

Solingen. „Schwere Verbrennungen“ zogen sich laut Polizeiangaben ein 59- und ein 60-jähriger Mann in Solingen bei einem Unfall im Rahmen einer privaten Gartenparty an der Zwinglistraße am Sonntagmorgen zu. Leicht verletzt wurden zudem ein 55- und ein 21-Jahre alter Mann.

Die Beteiligten sollen versucht haben, einen Tischkamin mit Benzin aufzufüllen und gingen offenbar irrtümlich davon aus, dass das Gerät bereits erloschen war. Dies war aber nicht der Fall, sodass es zu einer Verpuffung kam.

Da es sich nach Auskunft der Leitstelle der Feuerwehr um einen reinen Rettungsdiensteinsatz handelte, hatte die Feuerwehr den Vorfall am Sonntag nicht vermeldet. „Die Ermittlungen in dem Fall laufen – eventuell steht hier auch eine unsachgemäße Bedienung des Kamins und damit eventuell eine Fahrlässigkeit im Raum“, sagte Polizeisprecher Stefan Weiand auf Nachfrage. „Es stehen jetzt erst mal Vernehmungen dazu an.“ Laut Medienberichten haben Notfallseelsorger die übrigen Partygäste betreut.

„In der Vergangenheit kam es zu vergleichbaren Unfällen beim Anzünden von Holzkohlegrills mit brennbaren Flüssigkeiten“, ergänzt Rüdiger Pekel von der Feuerwehr Solingen. „Bei der Verwendung von Ethanol-Kaminen sollten stets die Gebrauchsanweisungen der Hersteller beachtet und nur die dafür zugelassenen Flüssigkeiten verwendet werden. Ein Befüllen der Brennkammer darf grundsätzlich nur im erkalteten Zustand erfolgen.“ Ein Massenphänomen seien Unfälle mit Tischkaminen in Solingen bislang aber nicht. KDow

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