Ausstellung

Solingen verleiht Tatiana Davidova Flügel

„Solingen überrascht mich immer wieder“, sagt die Künstlerin Tatiana Davidova. Foto: Christian Beier
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„Solingen überrascht mich immer wieder“, sagt die Künstlerin Tatiana Davidova.

Künstlerin zeigt in den Clemens-Galerien eine Hommage an die Klingenstadt

Von Julia Wodara

Solingen. Die Künstlerin Tatiana Davidova eröffnete in den Clemens-Galerien ihre Ausstellung „Solingen – Meine Flügel“. Im Obergeschoss präsentiert sie bei City Art Project eine Hommage an jene Stadt, die sie ihre persönliche Inspirationsquelle nennt: „Jeder Künstler hat seinen eigenen Kraftort“, erzählt Davidova, „ich hatte das Glück, in Solingen zu leben. Diese Stadt verleiht mir Flügel.“

Zu sehen ist das in acht Kunstwerken, jedes von ihnen einem anderen Ort der Stadt gewidmet. Davidovas Ziel ist dabei nicht die bloße Darstellung des bereits Bekannten. Sie will zu frischen Perspektiven anregen: „Ich möchte, dass der Betrachter jedes Mal etwas Neues in den Bildern findet – so wie ich in dieser Stadt jeden Tag etwas Neues finde.“

Die Suche nach dem Unentdeckten spiegelt sich auch in der Zusammenstellung der Bilder wider: „Ich mag es, kleine Details zu großen Kompositionen zu sammeln“, sagt sie und weist gleichzeitig auf die vielen versteckten Akzente hin, die sich in den Abbildungen der bekannten Plätze verbergen. Die Symbolik ihrer „Vision von Solingen“, die sich hinter diesen Details verbirgt, hat die gebürtige Moldauerin in einem deutsch- und russischsprachigen Buch festgehalten. Erwerben können Besucher dieses ebenso wie Kunstdrucke und Postkarten der acht Werke direkt vor Ort in der Ausstellung. Um diese letztlich realisieren zu können, arbeitete Davidova ein Jahr lang an den Gemälden.

Teile des Arbeitsprozesses konnte man bereits auf ihren Kanälen in den sozialen Medien verfolgen, Besuchern der Ausstellung wird er in Form einer Videopräsentation gezeigt.

Ähnliche Einblicke sind auch bei weiteren Arbeiten des City Art Project möglich: Nach der Ungewissheit der vergangenen Zeit startet die Planung neuer Ausstellungen – und „man kann jetzt schon zum Teil den Künstlern bei der Entwicklung über die Schulter schauen“, teilt Organisator Timm Kronenberg mit. Die Entwicklung kann in den sozialen Medien verfolgt werden.

Die Ausstellung im Obergeschoss der Clemens-Galerien ist bis zum 3. Juli immer samstags von 11 bis 14 Uhr zu sehen.

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