Innenstadt

Verkehrspläne für Neumarkt sind umstritten

So soll der Neubau der Stadt-Sparkasse nach dem Siegerentwurf aussehen. Der Haupteingang wird demnach am Neumarkt liegen. Abbildung: Stadt Solingen/Architekturbüro Auer Weber
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So soll der Neubau der Stadt-Sparkasse nach dem Siegerentwurf aussehen. Der Haupteingang wird demnach am Neumarkt liegen.

Politik diskutiert Neubau der Stadt-Sparkasse und begleitende Überlegungen

Von Andreas Tews

Solingen. Beim angestrebten Neubau der Stadt-Spakasse sorgen vor allem die begleitenden Verkehrsplanungen für Diskussionsstoff. Die Bezirksvertretung Mitte und der Stadtplanungsausschuss stimmten dem Bauprojekt am Abend in einer gemeinsamen Videokonferenz zwar grundsätzlich zu. Die Überlegungen der Verwaltung für eine Neuordnung des Verkehrs auf dem Neumarkt sowie der Max-Leven-Gasse und der Peter-Knecht-Straße stießen bei den Politikern aber auf Bedenken.

Die Sparkasse will auf dem 5200 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Neumarkt, Peter Knecht Straße, Kölner Straße und Max-Leven-Gasse ihre neue Hauptstelle errichten und zudem Platz für 30 Wohnungen und eine Tiefgarage für 125 Autos schaffen. Um den Verkehr vor dem Gebäude zu beruhigen, sollen die Max-Leven-Gasse ausgebaut und die Peter-Knecht-Straße zur Sackgasse werden.

Dies stößt auf Kritik. Schon heute gebe es in diesem Bereich oft Staus, erklärte Bezirksvertreterin Christel Zanssen (CDU). Sie sprach sich dafür aus, auch umliegende Straßen in die Überlegungen einzubeziehen. Ihre Fraktionskollegin Eva Maria Nagy warnte davor, die Durchfahrt in Richtung Hofgarten-Parkhaus zu behindern. Thema war zudem, dass die Situation auch für den Verkehr in Richtung Gräfrath noch schwieriger werde, sollte – wie in einer Variante vorgesehen – die Durchfahrt vom Neumarkt über die Kölner Straße zum Ufergarten unterbunden werden. Dies wäre eine mögliche Folge, wenn der Verkehr auf dem Neumarkt beruhigt würde. Genau dies wäre aus Sicht von Dietmar Gaida (Grüne) aber wichtig, um die Aufenthaltsqualität auf dem Platz zu erhöhen.

Der städtische Verkehrsplaner Carsten Knoch räumte ein, dass die Verkehrsplanung an dieser Stelle nicht einfach sei. Stadtdirektor Hartmut Hoferichter (parteilos) kündigte an, dass die Überlegungen zum Verkehr in weiteren Arbeitsschritten präzisiert werden.

Waldemar Gluch (CDU) betonte, dass der Neubau die Innenstadt aufwerte. Er zeigte sich optimistisch, dass die Verkehrsprobleme, die nicht Teil des gestrigen Beschlusses zur Bauleitplanung waren, zu lösen seien. Dafür seien aber kreative Lösungen nötig.

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