Innenstadt

Verkehr soll über Max-Leven-Gasse rollen

Die Max-Leven-Gasse soll zur Hauptverkehrsachse ausgebaut werden. Die Häuser rechts weichen dem Sparkassen-Neubau.
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Die Max-Leven-Gasse soll zur Hauptverkehrsachse ausgebaut werden. Die Häuser rechts weichen dem Sparkassen-Neubau.

Vorschlag der Planer sieht viele Neuregelungen für das Umfeld des Sparkassen-Neubaus vor.

Von Andreas Tews

Solingen. Zwischen Neumarkt und Kölner Straße soll die Max-Leven-Gasse künftig den größten Teil des Verkehrs aufnehmen. Das sieht ein Vorschlag der von der Stadt beauftragten Verkehrsplaner vor. Die haben den Auftrag, die Verkehrsflüsse im Zuge des geplanten Sparkassen-Neubaus am Neumarkt neu zu regeln. Hierzu soll die Max-Leven-Gasse deutlich verbreitert werden. Für Entlastung am künftigen Hauptverkehrsknoten mit der Kölner Straße soll eine Einbahn-Neuregelung auf der Straße Am Neumarkt sorgen.

Die Sparkasse will zwischen Neumarkt, Kölner Straße, Max-Leven-Gasse und Peter-Knecht-Straße ihre neue Hauptstelle mit zusätzlichen Büros und Wohnungen bauen. Die dort bestehenden Häuser werden abgerissen. Der Bereich vor dem Neubau am Neumarkt wird beruhigt.

Aus diesem Grund soll die Peter-Knecht-Straße zu Sackgasse werden. Von der Kölner Straße kommend dürfte nach etwa 50 Metern nur noch Lieferverkehr zum Neumarkt weiterfahren.

Die Max-Leven-Gasse soll in beiden Richtungen befahrbar sein. Die Fahrbahn soll auf 5,50 Meter Breite ausgebaut werden. Auf beiden Seiten sind jeweils 2,50 Meter breite Bürgersteige vorgesehen. In Höhe der geplanten Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum wollen die Planer den Gehweg auf 3,25 Meter verbreitern, um den Besuchern dort ausreichend Platz zu bieten.

Von der Max-Leven-Gasse soll ein Links- und Rechtsabbiegen auf die Kölner Straße möglich sein. Weil dies in Hauptverkehrszeiten zu Staus führen kann, schlagen die Planer vor, Am Neumarkt die Einbahnregelung zwischen Elsa-Brandström- und Heinestraße aufzuheben. So könnte die Elsa-Brandström-Straße (mit umgekehrter Einbahnregelung) einen Teil des Verkehrs in Richtung Kölner Straße aufnehmen. In Spitzenzeiten brächte dies für den Knoten Max-Leven-Gasse / Kölner Straße zwar noch keine ausreichende Verkehrsqualität. Die Planer halten diese Variante aber dennoch für vertretbar – obwohl in diesem Bereich auch die Zufahrt zur Tiefgarage des Neubaus geplant ist. Unter anderem hofft man darauf, dass künftig mehr Besucher der Innenstadt mit dem Fahrrad oder dem Bus kommen. Aus Richtung Friedrichstraße bleibt die Straße Am Neumarkt bis zum C&A passierbar.

Von der Kölner Straße kann der Verkehr nach den Planungen von beiden Seiten in die Max-Leven-Gasse einbiegen. Darum soll dort die Mittelinsel geöffnet werden. An der Peter-Knecht-Straße würde sie demnach geschlossen.

Der städtische Verkehrsausschuss berät nächsten Donnerstag, 28. Januar, darüber, ob diese Variante weiter verfolgt wird.

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