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Verhaltene Nachfrage für das Autokino

Pünktlich mit dem Einbruch der Dämmerung verwandelt sich das Freilager der Stadtwerke in Merscheid seit vergangener Woche in ein Open-Air-Kino. Foto: Michael Schütz
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Pünktlich mit dem Einbruch der Dämmerung verwandelt sich das Freilager der Stadtwerke in Merscheid seit vergangener Woche in ein Open-Air-Kino.

Die Stadtwerke verwandelten ihr Freilager in einen Open-Air-Filmpalast.

Von Anna Lauterjung

Solingen. Pünktlich mit dem Einbruch der Dämmerung am Samstagabend verwandelte sich das große Freilager hinter der Zentrale der Stadtwerke in Merscheid bereits zum dritten Mal in der vergangenen Woche in ein Open-Air-Kino. An diesem Abend waren die Besucher des jährlichen Sommerkino-Angebotes der Stadtwerke allerdings fast ausnahmslos weiblich. Und das nicht ohne Grund: Samstag war Ladies Night. Gezeigt wurde „Magic Mike XXL“. Das Programm konnte die Erwartungen der Besucherinnen erfüllen. Mit einem unfreiwillig komischen Drehbuch und mehr Sixpacks als im Getränkemarkt konnte immer wieder ein Lachen oder Kreischen aus einem der Nachbarautos vernommen werden.

Das Stadtwerke-Autokino funktionierte wie viele andere Veranstaltungen dieser Art. Mit genügend Abstand zwischen den Autos und mit dem Tragen einer Maske beim Verlassen des Fahrzeuges konnten die Fenster und Verdecke unten gelassen werden. Auch die Lage auf dem Hang war von Vorteil und sorgte am späten Abend für eine erfrischende Brise. Nur so war es trotz der hohen Temperaturen möglich, es in den sonst heißen Autos auszuhalten.

Solingen: Wegen der Corona-Pandemie kehrte die Veranstaltung zurück

Anstatt eines Caterings mit kleineren Snacks gab es in diesem Jahr eine Tüte frisches Popcorn für jeden bei der Fahrt auf das Gelände. Die Solinger Paladins hatten das Popcorn am selben Tag angeliefert. Für schwache oder neuere Autos gab es dann noch Radios als Alternative für den Dauerbetrieb der Batterie. Falls doch ein Fahrzeug schlappgemacht hätte, so hätte das Team sofort Starthilfe leisten können, versichert die Eventplanerin bei den Stadtwerken, Ilona Rogi. Der Rundum-Service für die Zuschauer sei ihr wichtig.

Trotz des durchweg positiven Feedbacks der Zuschauer ist das Stadtwerke-Autokino in diesem Jahr nicht so gefragt wie in den vergangenen. Das Konzept Autokino hätte sich seit Beginn der Pandemie et-was abgenutzt, erklärt Rogi. Die Nachfrage nach Tickets sei verhalten gewesen und sogar die kostenlosen Tickets für die Strom- und Gaskunden der Stadtwerke wurden nicht alle vergeben. Doch die Ausnahme bestätigt die Regel: Der erste Abend mit „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“ war gut besucht und auch für „Der Junge muss an die frische Luft“ am Dienstag seien nur noch wenige Tickets verfügbar, sagt Rogi.

Auch ein paar „Wiederholungstäterinnen“ lassen sich unter den Zuschauern wiederfinden. Martina Düring und eine Freundin sind bereits das dritte Mal im Stadtwerke-Autokino. Sie sind begeistert von dem Angebot. „Wir möchten die Stadtwerke unterstützen, damit sie solche Veranstaltungen auch in der Zukunft noch umsetzten können“, sagt Düring.

Das dritte Mal findet das Stadtwerke-Autokino auf der Rückseite des Standortes an der Beethovenstraße statt. In den vergangenen beiden Jahren war es vom Open-Air-Sommerkino in der Jahnkampfbahn abgelöst worden. Doch durch die coronabedingten Hygieneauflagen kehrte die Veranstaltung zu ihrem ursprünglichen Format und Ort zurück.

Programm

Noch zwei Filme stehen beim Stadtwerke-Autokino auf dem Programm: Heute läuft ab 21.15 Uhr „Birds of Prey“, morgen zur gleichen Uhrzeit „Der Junge muss an die frische Luft“. Tickets und weitere Infos gibt es im Netz.

www.t1p.de/ljds

Statt auf der Jahnkampfbahn ist das Open-Air-Kino der Stadtwerke (SWS) an der Beethovenstraße zurück. Dort gibt es coronabedingt vom 6. bis 11. August die Neuauflage des Autokinos mit Blockbuster-Filmen an sechs Abenden.

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