Weltkulturerbe-Bewerbung

Tour durch 9 Länder soll das Anliegen unterstützen

Ernst Lauterjung (Bürgermeister, v.l.), Joachim Radtke (Stadtmarketing), Marc Baehr, Timm Kronenberg (Organisatoren) und Ernst-Otto Mähler (Bürgermeister Alt-Remscheid) sprachen über die Rallye. Foto: Michael Schütz
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Ernst Lauterjung (Bürgermeister, v.l.), Joachim Radtke (Stadtmarketing), Marc Baehr, Timm Kronenberg (Organisatoren) und Ernst-Otto Mähler (Bürgermeister Alt-Remscheid) sprachen über die Rallye.

„Six-Bridges-Rally“ startet im September 2021 von der Müngstener Brücke aus.

Von Lucas Hackenberg

Die Müngstener Brücke ist ein Aushängeschild der Region. Um dies zu bekräftigen, soll die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands in Zukunft den Titel eines Unesco-Weltkulturerbes tragen. Zusammen mit anderen Brücken Europas – der Ponte San Michele in Italien, dem Viaduct du Viaur und dem Garabit Viaduct in Frankreich, sowie der Ponte Dom Luis I und der Ponte Maria Pia in Portugal – bewarb sich die Stadt dafür im Jahr 2017.

Um die Aufmerksamkeit diesbezüglich noch zu steigern, wird im nächsten Jahr von Solingen aus die „Six-Bridges-Rally“ mit Wagen des Jahrgangs 2001 und älter veranstaltet. Gestartet wird an der Müngstener Brücke. Auf dem Weg nach Italien, Frankreich, Portugal und zurück sollen die sechs Brücken als Fixpunkte der Tour fungieren. „Uns als Bergischen Jungs ist es natürlich immens wichtig, das Projekt in den Vordergrund zu rücken. Die Rallye bietet dafür eine perfekte Möglichkeit“, macht Marc Baehr als Verantwortlicher deutlich.

Die Verbindung Europas stehe bei dem Projekt im Fokus. „Alle Verantwortlichen der einzelnen Länder sind bereits in die Planung mit eingebunden. Die Rückmeldungen aus Italien, Frankreich und Portugal sind durchweg positiv“, berichtet Timm Kronenberg vom City-Art-Project zuversichtlich.

Bereits vor dem offiziellen Starttermin am Freitag im Müngstener Brückenpark seien vier Anmeldungen bei den Organisatoren eingegangen. Bevor Baehr und Kronenberg am heutigen Samstag beginnen, die Strecke erstmals zu zweit abzufahren und die Aufgaben zu planen, ist dies natürlich ein Zeichen, welches die beiden Hobby-Rallyefahrer positiv stimmt.

Die Corona-Krise hat erstmal keine Auswirkung auf die Planung

Sorgen über den Einfluss der Covid-19-Pandemie sind dabei zwar vorhanden, für die Planung aber eher hinderlich. „Wir wollen nicht schon im Vorfeld zu viele schlechte Gedanken daran verschwenden. Klar ist, dass wir alles versuchen werden, damit nächstes Jahr alles planmäßig über die Bühne gehen kann“, sagt Kronenberg. Die Rallye soll für die Teilnehmer ein Highlight des Jahres 2021 werden.

Unterstützung findet das Vorhaben jedenfalls reichlich. „Wir waren von Anfang an begeistert von der Idee“, betont Joachim Radtke als Leiter des Stadtmarketings. Auch Ernst Lauterjung und Ernst-Otto Mähler sind als Bürgermeister in Solingen und Remscheid vollkommen von der „Six-Bridges-Rally“ überzeugt: „Es ist eine Selbstverständlichkeit, engagierte Bürger in so einem tollen Vorhaben zu unterstützen. Wir alle lieben Europa – und die Rallye zeigt das auf ganz besondere Weise“, führen die beiden Vertreter der Städte aus.

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