Projekt

Theodor-Fliedner-Heim feiert abgeschlossenen Umbau

Feierten das abgeschlossene Projekt (v. l.): Geschäftsführerin Michaele Sedivi, ihr Vorgänger Horst Koss, Pflegedienstleiterin Inge Großmann und Andrea Enders vom Aufsichtsrat.
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Feierten das abgeschlossene Projekt (v. l.): Geschäftsführerin Michaele Sedivi, ihr Vorgänger Horst Koss, Pflegedienstleiterin Inge Großmann und Andrea Enders vom Aufsichtsrat.

Höhscheider Einrichtung verfügt nun über 34 Einzelzimmer.

Von Lina Keusen

Solingen. Sechs Jahre lang haben die Neu- und Umbaumaßnahmen des Theodor-Fliedner-Heims gedauert – am Samstag konnte Einweihung gefeiert werden. Dabei erinnerte Pflegedienstleiterin Inge Großmann daran, dass die Arbeiten während des laufenden Betriebs und mit voller Belegung stattfanden. Für die Bewohner war das eine interessante, abwechslungsreiche Zeit, bei der es viel zu sehen gab. Für die Mitarbeiter war die Umbauzeit anstrengender. Teilweise funktionierte die Telefonanlage nicht und es wurde auf Walkie-Talkies umgestiegen, damit ein Austausch untereinander stattfinden konnte.

Vor sechs Jahren starteten die Umbaumaßnahmen aufgrund des Wohn- und Teilhabegesetzes, um die Quote der Einzelzimmer in der Einrichtung zu erhöhen. Das Problem: „Wir waren nicht die einzige Einrichtung, die die Quote zu erfüllen hatte, und alle handwerklichen Betriebe waren in der Pandemie beschäftigt“, berichtete Geschäftsführerin und Einrichtungsleiterin Michaela Sedivi.

Anteil der Einzelzimmer übersteigt vorgegebene Quote

Vor den Umbaumaßnahmen gab es 23 Einzelzimmer und sechs Doppelzimmer. Durch den Umbau konnte das Theodor-Fliedner-Heim die Anzahl der Einzelzimmer auf insgesamt 34 aufstocken. Damit erreicht die Einrichtung statt der geforderten Quote von 80 Prozent sogar 94 Prozent. Bei den Umbauarbeiten entstand auch eine Wohngruppe für gehörlose, demente Menschen. Insgesamt kosteten die Neu- und Umbaumaßnahmen, die von Sponsoren unterstützt wurden, mehr als zwei Millionen Euro.

Wo einst ein Badezimmer war, befindet sich heute ein Flur, der nahtlos in den Neubau übergeht. Um mehr Einzelzimmer zu schaffen, erhielt das Theodor-Fliedner-Heim einen Anbau und einen idyllisch angelegten Garten für die Bewohner, in dem sich tierische Besucher wie die Hühner vom Nachbarn und ein Fuchs ab und an blicken lassen, sagt Inge Großmann.

Die Einweihung wurde mit einem kleinen Sommerfest für Bewohner, Angehörige und Beschäftigte gefeiert. Neben Führungen durch das Haus gab es Zauberdarbietungen mit Svitlana und Clownin Matzi. Edmund Franzmann lebt seit 37 Jahren in der Einrichtung. Sein Höhepunkt beim Fest war das Beisammensitzen und der Austausch mit den Besuchern. Die beiden Freunde und Bewohner Josef Kerkmann und Bernhard Steinbrede waren ganz fasziniert von der Zauberdarbietung.

Michaela Sedivi zeigte sich sehr zufrieden und stolz auf ihr Team, das den Tag mit organisiert hat. Am Ende ließen sie im neuen Garten den Nachmittag gemeinsam ausklingen.

Passend zum Thema: Sparkasse Höhscheid ist umgezogen

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