15. bis 26. November

Gleisbauarbeiten ab heute: S7 fällt für fast zwei Wochen aus

Auf der Strecke der S 7 wir an den Gleisen gearbeitet. Archivfoto: cb
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Auf der Strecke der S 7 wird an den Gleisen gearbeitet. Archivfoto: cb

Wegen Gleisbauarbeiten hält die S 7 nicht zwischen Solingen Mitte und Solingen Hauptbahnhof. Schienenersatzbusse werden bereitgestellt. Abellios Zukunft bleibt ungewiss.

Solingen. Die Bauarbeiten auf der Strecke der S-Bahn 7 („Müngstener“) gehen ungeachtet der Streitigkeiten um das weitere Engagement der Firma Abellio im Schienennahverkehr weiter. Gestern teilte das Unternehmen mit, dass ab Montag, 15. November, für fast zwei Wochen keine Züge zwischen Solingen-Mitte und dem Hauptbahnhof in Ohligs fahren werden. Stattdessen werden bis Freitag, 26. November, Ersatzbusse eingesetzt.

Mit der Baustelle setzt die für die Streckeninfrastruktur zuständige Deutsche Bahn (DB) die Arbeiten an den Gleisen des „Müngsteners“ (Solingen-Remscheid-Wuppertal) fort. Schon in den vergangenen Monaten hatte es Sperrungen auf Strecke der S 7 gegeben.

Aktuell kündigt Abellio die Ausfälle von Montag, 15. November, 1 Uhr, bis Freitag, 26. November, 4.55 Uhr, an. Zudem werden in den Hauptverkehrszeiten auch andere Züge ausfallen. Abellio empfiehlt den Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt über die Verbindungen zu informieren. Die wenigen Fahrten der S 7 zwischen Solingen und Düsseldorf Hauptbahnhof fallen morgens und nachmittags auf jeden Fall aus. Reisende sollen hier laut Abellio auf die S-Bahn 1 der Deutschen Bahn ausweichen.

Die Ersatzbusse fahren auf Solinger Gebiet die Haltepunkte Mitte, Grünewald und Hauptbahnhof an. Um die letzte Verbindungskette zu sichern, fährt zusätzlich ein Bus am Solinger Hauptbahnhof um 0.35 Uhr nach Remscheid-Lennep ab. Die Halte dienen dabei laut Abellio aber nur als Möglichkeit zum Aussteigen.

VRR: S 7 wäre bei einer Kündigung gegen Abellio doch betroffen

Ungewiss bleibt, wie lange Abellio noch die S 7 bedienen wird. Das Tochterunternehmen der niederländischen Staatsbahn streitet mit den Verkehrsverbünden in NRW um eine finanzielle Entlastung. Die Verkehrsverbünde prüfen, ob sie die Verträge mit Abellio kündigen und die Linien ab dem 1. Februar 2022 an andere Anbieter vergeben. Der Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr, Ronald Lünser, betonte, dass davon alle Linien Abellios, also auch die S 7, betroffen wären. Damit widersprach er Äußerungen des Sachwalters im Abellio-Schutzschirmverfahren. Der hatte erklärt, Abellio werde auf jeden Fall bis 2028 auf der S-7-Strecke fahren. Gestern lief ein Ultimatum der Verbünde aus. Abellio hat ein neues Angebot vorgelegt. Ob die Verbünde darauf eingehen, wollen sie laut VRR jetzt prüfen.

Bei der S 1 und der S 8 häuften sich in dieser Woche die Störungen.

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