Städtisches Klinikum

Chefarzt war im unermüdlichen Einsatz für die Patienten

Noch ein Selfie vor dem Ruhestand (v. l.) Prof. Dr. Herbert Vetter (Chefarzt der Herzchirurgie in der Cardio-Klinik Köln), Prof. Dr. Hans Martin Hoffmeister und Prof. Dr. Melchior Seyfarth (Direktor der medizinischen Klinik 3 im Helios Wuppertal). Foto: Christian Beier
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Noch ein Selfie vor dem Ruhestand (v. l.) Prof. Dr. Herbert Vetter (Chefarzt der Herzchirurgie in der Cardio-Klinik Köln), Prof. Dr. Hans Martin Hoffmeister und Prof. Dr. Melchior Seyfarth (Direktor der medizinischen Klinik 3 im Helios Wuppertal).

Professor Dr. Hans Martin Hoffmeister war 20 Jahre Chefarzt für Kardiologie und Innere Medizin

Solingen. Er setzte sich unermüdlich für die Aufklärung von Herzerkrankungen ein, engagierte sich ehrenamtlich in führenden Fachgesellschaften Deutschlands und Europas und ist seit 2019 Träger des Bundesverdienstkreuzes: Prof. Dr. Hans Martin Hoffmeister geht nach zwanzig Jahren als Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Allgemeine Innere Medizin am Städtischen Klinikum Solingen in den Ruhestand. Offiziell hatte er sich schon am 30. Juni verabschiedet – nun wurde er in einer Feierstunde von Klinikmitarbeitern und Vertretern wichtiger kardiologischer und internistischer Fachgesellschaften offiziell verabschiedet.

Professor Hoffmeister hatte am 1. September 2001 die Leitung der wichtigen internistischen Fachabteilung am Klinikum Solingen übernommen. Seit dieser Zeit konnte der Stellenwert der Kardiologie innerhalb des Klinikums, aber auch in der Außenwirkung, weiter ausgebaut und gefestigt werden, würdigt das städtische Krankenhaus das Wirken Hoffmeisters. Er habe als Chefarzt großen Wert darauf gelegt, die Ausstattung der Klinik auf dem modernsten Stand zu halten.

„Die Verfügbarkeit von zwei Herzkatheter-Messlaboren ermöglicht im Fall von Herzinfarkten die rasche Durchführung einer Notfall-Herzkatheter-Untersuchung. Das minimiert das Sterberisiko erheblich“, heißt es in einer Mitteilung des Städtischen Klinikums. Die Sterblichkeitsrate liege in der Klingenstadt um gut ein Drittel niedriger als im Bundesdurchschnitt. In Nordrhein-Westfalen stehe Solingen damit sogar an der Versorgungsspitze.

Neuste Erkenntnisse in die Behandlung einbezogen

Ein Erfolg, der ohne die ständige Aufklärung über Herzerkrankungen bei den Herzwochen durch Professor Hoffmeister und die enge Zusammenarbeit mit Hausärzten und Spezialisten wohl nicht so hoch wäre. Seine wichtigste Botschaft: „Im Zweifel immer einen Notarzt rufen.“

Hoffmeister initiierte und führte zahlreiche Fachveranstaltungen durch, bei denen sich die niedergelassenen Fachärzte mit den Fachkollegen aus den Kliniken über diagnostische und therapeutische Methoden der Disziplin ausgetauscht haben, um die bestmögliche sowie fachlich kompetente Versorgung zu garantieren, in die die neuesten Erkenntnisse der Forschung hineinfließen. Und genau darum ging es auch bei seinen zahlreichen Engagements in deutschen und europäischen Fachverbänden. „Der gute Ruf der Fachabteilung unter der Leitung von Prof. Dr. Hoffmeister spricht auch an dieser Stelle für sich“, macht das Klinikum deutlich. Für seine Verdienste als Arzt und im Ehrenamt wurde Prof. Hoffmeister 2019 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

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