Verkehr

Stadt hat zwei mobile Blitzer für 24 Monate gemietet

Einer der beiden mobilen Blitzer stand für eine Woche an der Burger Landstraße in Fahrtrichtung Burg. Foto: Christian Beier
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Einer der beiden mobilen Blitzer stand für eine Woche an der Burger Landstraße in Fahrtrichtung Burg.

Verwaltung setzt neue Geräte zusätzlich zu Radarwagen ein.

Solingen. An der Bonner Straße hatte Tageblatt-Leser Tristan Spartmann einen neuen Blitzer entdeckt und einen zweiten an der Aufderhöher Straße im Bereich der Grundschule. Bereits an der Burger Landstraße war ein weiterer ST-Leser von einer solchen Kiste geblitzt worden. Beide fragen sich, wer sie aufgestellt hat. Die Antwort: Die Stadt ist dafür verantwortlich und hat sie angemietet.

Stadtsprecher Thomas Kraft erklärt auf ST-Nachfrage: „Die Geräte sind jetzt zunächst mal für zwei Jahre im Einsatz und können praktisch rund um die Uhr genutzt werden.“ Aufgestellt würden sie an Orten, die häufig aus der Mitte der Bürgerschaft „als problematisch gemeldet werden oder die zum Beispiel in den Bezirksvertretungen als kritisch besprochen werden“. Und Kraft berichtet weiter: „Die teilstationären Anlagen ersetzen die anderen Blitzer nicht. Sie ergänzen diese.“

Die Verkehrsüberwachung durch die Kräfte der Stadt wird mit zwei Wagen durchgeführt. Seit Mitte April ist ein neuer VW Bulli im Einsatz, der über eine mobile Radaranlage verfügt, die außerhalb des Fahrzeugs aufgestellt werden kann. Zudem hat gerade die Beratung in der Politik begonnen, die Anlage für Verstöße gegen das Rotlichtgebot an der großen Kreuzung am Werwolf auch für die Tempoüberwachung „scharfzuschalten“.

Solingen: Rathaus will über die Standorte der Blitzgeräte künftig informieren

Für die Anlagen nennt Stadtsprecher Thomas Kraft weitere Gründe, sie einzusetzen. Weil die zusätzliche, von den Bürgern gewünschte Überwachung neuralgischer Punkte sonst „auf anderem Wege mit Blick auf Personal und Kapazitäten nicht zu leisten wäre“. Dafür stellen sie aus Rathaus-Sicht „ein gutes ergänzendes Werkzeug dar“.

Sinn mache der Einsatz auch, weil an den ausgewählten Standorten aus der Erfahrung heraus häufig zu schnell gefahren werde, sagt Kraft. So seien sie zuletzt zum Beispiel an der Bonner Straße und an der Burger Landstraße eingesetzt worden. Außerdem seien sie bisher ohne Vorwarnung eingesetzt worden, um ein „realistisches Bild von der Situation“ zu bekommen.

Es sei in Kürze vorgesehen, die teilstationären Blitzer künftig auch mit auf die Liste der gemeldeten Stellen zu nehmen, die die Stadt täglich nennt, um die Autofahrer vorzuwarnen – und sie für die geltenden Tempolimits zu sensibilisieren. Auch das Tageblatt veröffentlicht die Blitzer-Standorte täglich auf der zweiten Lokalseite.

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