Pandemie

Stadt geht „Solinger Weg“ im Impfzentrum

Das Impfzentrum im alten Kaufhof-Gebäude ist seit Montag in Betrieb. Foto: Christian Beier
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Das Impfzentrum im alten Kaufhof-Gebäude ist seit Montag in Betrieb.

Antworten auf wichtige Fragen zu den Impfungen

Solingen. Die ersten Tage im Impfzentrum sind nach Angaben von Udo Stock organisatorisch gut gelaufen. Dies gelte für die Terminvergabe und die Abläufe vor Ort, berichtete der Leiter des Zentrums. Er versicherte, dass die Organisatoren vor Ort im Bezug auf Unterlagen, die mitzubringen seien, und auf Personen, die ältere Impflinge begleiten, pragmatische Wege gingen. Stock spricht von einem „Solinger Weg“.

Wo ist das Impfzentrum in Solingen?

Das Impfzentrum befindet sich im alten Kaufhof-Gebäude an der Hauptstraße. Es ist seit Montag in Betrieb.

Welche Gruppen werden geimpft?

Derzeit werden dort die Über-80-jährigen geimpft, die nicht in einer stationären Einrichtung leben. Die Stadt hat diese Senioren auf dem Postweg darüber informiert, dass sie sich impfen lassen können.

Wie werden Termine in Solingen vereinbart?

Wer sich impfen lassen möchte, muss zuvor per Telefon oder über das Internet einen Termin vereinbaren. Dies organisiert die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein über eine telefonische Hotline (Tel. 08 00 / 116 117 01) und über eine spezielle Internetseite (www.116117.de).

Was ist mitzubringen?

Unbürokratisch gehe man bei den Formularen vor, die mitzubringen seien, sagt Stock. Idealerweise sollten zwar ausgefüllte Vordrucke, die man sich unter anderem von der städtischen Internetseite herunterladen kann, in zweifacher Ausfertigung mitgebracht werden. Aber auch Personen, die diese nicht dabei hätten, könne geholfen werden. Wichtig sei, dass die Besucher ein Lichtbildausweis dabei hätten.

Sind in Solingen Begleitpersonen zugelassen?

Stock versichert, dass Senioren, die Hilfe bräuchten, eine Begleitperson mitbringen können. „Bei den Über-80-Jährigen kontrollieren wir das nicht so genau“, schildert er einen eher lockeren Umgang mit den Vorgaben.

Ist es sinnvoll, früh zu kommen?

Längere Wartezeiten habe es an den ersten Tagen nur gegeben, wenn die Besucher lange vor dem vereinbarten Termin eingetroffen seien. Das habe dazu geführt, dass nicht alle Wartenden in dem dafür vorgesehenen Bereich im Gebäude Platz fanden. Etliche Personen mussten dann draußen warten. Laut Stock reiche es aus, 10 bis 15 Minuten vor dem vereinbarten Termin im Impfzentrum zu sein.

Wieviel Zeit muss man einplanen?

Für den Aufenthalt im Impfzentrum solle man 35 bis 45 Minuten einplanen. Die meiste Zeit verbringen die Geimpften nach der Impfung im Wartebereich. Dies seien 15 bis 30 Minuten, schildert Stock. So lange werden die Personen nach seinen Angaben beobachtet, um auszuschließen, dass es Komplikationen gibt.

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