Medizin

St. Lukas Klinik hat neuen Spezialisten für Onkologie

Dr. Mustafa Kondakci ist seit Februar Departmentleiter für Onkologie und Hämatologie an der St. Lukas Klinik. Foto: Uli Preuss/Kplus Gruppe
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Dr. Mustafa Kondakci ist seit Februar Departmentleiter für Onkologie und Hämatologie an der St. Lukas Klinik.

Dr. Mustafa Kondakci übernimmt Leitung

Solingen. Die Onkologie und Hämatologie an der St. Lukas Klinik hat wieder eine Leitung: Dr. Mustafa Kondakci führt die Abteilung seit 1. Februar, die künftig als Department innerhalb der Inneren Medizin organisiert ist. Er war zuletzt Oberarzt an der Klinik für Hämatologie, Onkologie und klinische Immunologie des Universitätsklinikums Düsseldorf. Zu seinen Schwerpunkten zählt unter anderem die Behandlung von soliden Tumoren und die Therapie von Krebserkrankungen des Blutes und des Lymphsystems. Unter Kondakcis Leitung wird auch die onkologische Ambulanz an der St. Lukas Klinik fortgeführt.

Nach dem Weggang von seinem Vorgänger Prof. Dr. Ulrich Mahlknecht im Herbst 2020 mussten ambulante Chemotherapien in Ohligs kurzzeitig ausgesetzt werden. Patienten wurden unter anderem an die onkologischen Praxen des MVZ Rhein-Berg und ans Klinikum Leverkusen verwiesen. Ein Teil konnte an der St. Lukas Klinik weiter behandelt werden. „Gott sei Dank gab es dadurch kein langes Vakuum“, sagt die stellvertretende Geschäftsführerin der St. Lukas Klinik, Annika Butzen.

Pro Quartal werden in Ohligs rund 600 onkologische Patienten ambulant betreut. Stationär behandelt das Krankenhaus jedes Jahr rund 600 an Krebs erkrankte Menschen. Dabei gebe es eine sehr enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachabteilungen, betont Dr. Gia Phuong Nguyen, Chefarzt Innere Medizin. So gebe es zweimal pro Woche Tumorkonferenzen, in denen die Behandlung von Patienten interdisziplinär besprochen wird.

Neuer Leiter will Fokus in der Hämatologie erweitern

Auch der Ärztliche Direktor und Chirurgie-Chefarzt Dr. Markus Meibert betont die verzahnte Behandlung: „Um das Bestmögliche für jeden einzelnen Patienten erreichen zu können, müssen wir uns eng abstimmen.“ Dass die St. Lukas Klinik als Einheit funktioniere, sei ein Grund für seine Entscheidung gewesen, nach Ohligs zu kommen, sagt Kondakci. „Diese Strukturen finde ich sehr positiv.“ In dem Department wolle er unter anderem den Fokus im Bereich der Hämatologie erweitern – bei bösartigen Erkrankungen des Blutes.

Das Bergische Land kennt der 50-Jährige übrigens gut: Er ist in Remscheid aufgewachsen und hat sein Abitur am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium gemacht. Nach dem Medizinstudium in Düsseldorf arbeitete er am dortigen Uniklinikum. Dr. Mustafa Kondakci ist verheiratet und hat eine Tochter sowie zwei erwachsene Söhne.

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