Eröffnung im April

Dickenbusch: Umgestaltung startet mit integrativem Spielplatz

Für große Verkehrsprojekte wie den Doppelkreisel am Dickenbusch sehen die Grünen keinen finanziellen Spielraum. Das Geld solle stattdessen in den Klimaschutz und die Bewältigung des Klimawandels fließen, etwa in Überflutungsflächen oder Dachbegrünung. Fotos: Christian Beier
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Am Dickenbusch soll ein integrativer Spielplatz entstehen.

Zwischen Kölner und Katternberger Straße sollen Kinder mit und ohne Behinderung zusammen spielen können.

Von Manuel Böhnke

Solingen. Die Aufwertung der Grünanlage Dickenbusch hat begonnen. Das teilte die Stadt Solingen am Mittwoch mit. Auf der Fläche zwischen Kölner und Katternberger Straße entsteht ein integrativer Spielplatz für Kinder mit und ohne Behinderung. Die Verwaltung geht davon aus, diesen voraussichtlich im April freigeben zu können.

Der Umbau ist Teil des Programms „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2018“. Mit jeweils 90 Prozent fördert das Land Nordrhein-Westfalen drei Maßnahmen in der Klingenstadt. Neben dem Dickenbusch sind das der im Mai 2020 fertiggestellte Spielplatz im Maltesergrund sowie die Freizeitanlage Bärenloch. Für Letztere ist die Umsetzung im Laufe des Jahres 2022 geplant.

Zunächst ist allerdings der Dickenbusch an der Reihe. An den Plänen für die Neugestaltung der Anlage waren die Kinder der benachbarten Grundschule Katternberger Straße beteiligt, erklärt die Stadt. Auch habe man die Kinder und deren Eltern der Frühförderstelle im Südpark um ihre Meinung gebeten.

„Die Kinder haben aus verschiedenen geeigneten Geräten ausgewählt. Auch konnten sie eigene Wünsche äußern“, heißt es aus dem Rathaus. Entscheidend dabei sei gewesen, dass auch junge Menschen mit Behinderung die Spielgeräte nutzen können. Ein wichtiger Punkt sei deshalb, dass die Attraktionen über Rampen befahrbar sind. Hinzu kommen integrative Geräte wie beispielsweise ein Handwipper sowie ein befahrbares Trampolin. Eine andere Spielmöglichkeit verfügt gleichermaßen über einen Schaukel- und einen Liegesitz.

Umbau soll das Wohnumfeld aufwerten

Rund 150.000 Euro kostet das Projekt. Der städtische Eigenanteil liegt bei zehn Prozent. Der Umbau soll nicht nur „integrative Spielangebote für alle Bevölkerungsgruppen schaffen“, heißt es aus dem Rathaus. Vielmehr könne die Grünfläche nahe der Innenstadt das Wohnumfeld aufwerten. Dieser Aspekt gewinnt vor dem Hintergrund des Konzeptes City 2030 an Stellenwert. Dieses misst dem Thema Wohnen im Stadtkern und seinem näheren Umfeld zukünftig eine höhere Bedeutung bei. Damit steige für die Anlage Dickenbusch mit ihrer Nähe zum Omega-Areal der Wert als Naherholungsraum.

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