Handlungsprogramm Wohnen

SPD und Grüne diskutieren über Konzepte für bezahlbares Wohnen

Ein Teil der Wohnungen des Spar- und Bauvereins am Böckerhof sind öffentlich gefördert. Archivfoto: Christian Beier
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Ein Teil der Wohnungen des Spar- und Bauvereins am Böckerhof sind öffentlich gefördert.

In einer Videokonferenz diskutieren Experten aus München, Bielefeld, Münster, Osnabrück und Eupen über bezahlbaren Wohnungsbau.

Von Andreas Tews

Solingen. Welche Strategien andere Städte verfolgen, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, wollen die SPD und die Grünen von Solingen bei einer gemeinsamen Fachkonferenz präsentieren. Hierbei diskutieren Experten aus München, Bielefeld, Münster, Osnabrück und Eupen bei einer digitalen Veranstaltung. Behandelt werden nach Angaben der beiden Parteien Praxisbeispiele zu Themen wie sozialer Bodennutzung. Auch die in Solingen umstrittenen städtischen Wohnungsbaugesellschaften und deren Zusammenspiel mit Genossenschaften sollen zur Sprache kommen.

Im Handlungsprogramm Wohnen hat die Stadt Solingen festgeschrieben, dass 30 Prozent der neu entstehenden Wohnungen öffentlich gefördert werden und dadurch für eine günstige Miete zu haben sein sollen. Hierzu verfolgt das Rathaus verschiedene Strategien – unter anderem eine Wohnbaulandoffensive. Eine von den Grünen geforderte städtische Wohnungsbaugesellschaft fand in der jüngeren Vergangenheit in der Politik allerdings keine Mehrheit.

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Bei der Fachkonferenz sollen positive Beispiele erörtert werden. In einem Vortrag der Münsteraner Sozialdemokratin Lia Kirsch soll es um die „sozialgerechte Bodennutzung“ in ihrer Stadt gehen. Anschließend wird Geschäftsführerin Sabine Kubitza ihre Bielefelder Gesellschaft für Wohnen und Immobiliendienstleistungen als „innovativen Akteur am Bielefelder Wohnungsmarkt“ vorstellen.

„Neue Bausteine in der Grundstückspolitik“ stellen die SPD-Kommunalpolitiker Christian Müller und Simone Burger aus München vor. Über den Bürgerentscheid für eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft in Osnabrück referieren Vertreter der damaligen Bürgerinitiative und des 2020 gegründeten kommunalen Wohnungsunternehmens. Abschließend soll es um neue Wege in der sozialen Wohnungspolitik in der belgischen Stadt Eupen gehen.

Die Videokonferenz findet am Samstag, 12. Februar, von 10.30 bis 16 Uhr statt. Anmeldungen per Mail an kv@gruene-solingen.de ub.solingen@spd.de

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