Open-Stage-Konzert

Songwriter erzählen im Theater aufrüttelnde Geschichten

Tom Taschenmesser warnte die Fans im Theater vor seinem Auftritt und tanzte zwischenzeitlich wie ein Derwisch über die Bühne.Foto: Kulturmanagement
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Tom Taschenmesser warnte die Fans im Theater vor seinem Auftritt und tanzte zwischenzeitlich wie ein Derwisch über die Bühne.

Stiller Teilhaber und Tom Taschenmesser beim Open-Stage-Konzert.

Von Tanja Alandt

Solingen. Anstatt ordentlich bei dem zweiten Open-Stage-Konzert mit Stiller Teilhaber und Tom Taschenmesser zu rocken, saßen die Besucher gesittet auf ihren Stühlen und hörten aufmerksam zu. Bei dem Konzert im Theater- und Konzerthaus, das vom Verein Cow Club und dem Kulturmanagement Solingen veranstaltet worden war, konnte man die Zuhörer zwar an vier Händen abzählen, doch es wurde trotzdem ein schöner Abend mit Wohnzimmer-Charakter.

Dennoch fragte Stiller Teilhaber, der als introvertierter Punk-Pop- und Drama-Queen beschrieben wurde, nach ein paar Songs im gelb-orangefarben angestrahlten Konzertraum: „Komische Stimmung, oder?“ und bekam direkt die Antwort:“ Nee, is cool!“ aus den Zuschauer-Reihen zurück. Das gemischte Publikum applaudierte lautstark nach jedem Lied.

Alle waren glücklich, dass mit der 2G-Plus-Regelung ein Konzert stattfinden konnte. Stiller Teilhaber betonte zwischen seinen Liedern, dass der Cow Club und vor allem René Regier für die Solinger Kultur Gold wert seien. Rund 45 Minuten wärmte der Singer-Songwriter mit Stücken aus seinen fünf Alben das Publikum auf, so dass sich Tom Taschenmesser wortwörtlich seine warmen Socken ausziehen musste.

Mit dem Publikum stimmte er vor seinem Solo-Auftritt eine Raucherpause ab und legte anschließend los. Da an dem Tag „einfach alles zusammenkam“, warnte er die Fans vor seinem Auftritt vor und tanzte zwischenzeitlich voller Energie mit seiner Gitarre wie ein Derwisch über die Bühne und wütete ins Mikrofon. Parallel verwies er mit seinen Songs wie „Verstehst du nein gut“ oder „Maury“ auf die am Tag frisch erschienene EP als Vinyl „Die neue Leichtigkeit“.

Das geht mir alles ganz nah.

Josha Mohs, Wuppertaler Fan

Dazu präsentierte er zwei neue Songs, darunter das Lied „Notre Dame“. Im ersten Quartal 2022 plant er mit einem Kollegen, eine neue EP mit „Horror-Reggae“ herauszubringen.

„Die Zeiten verlangen danach“, sagte der Newcomer, der im Oktober zwar den zweiten Preis eines Digitalen Marketings im Wert von 500 Euro gewonnen hat.

Seit 2016 mache er bereits Musik, ist aber erst 2020 mit der Veröffentlichung seiner Songs auf Spotify „aus dem Wuppertaler Underground“ herausgekommen. „Ich fand es supergut. Das geht mir alles ganz nah. Er ist ein sehr echter Mensch“, so das Fazit des Wuppertalers Josha Mohs.

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