Neujahrsschreiben

Solingens OB Kurzbach fordert aktiven Einsatz für die Gemeinschaft

OB Tim Kurzbach würdigt in dem Text auch Leistungen der vorigen Jahre.
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OB Tim Kurzbach würdigt in dem Text auch Leistungen der vorigen Jahre.

Solingens Oberbürgermeister sieht „Mut als wichtige Energiequelle“ und ruft ein Motto aus: „Machen statt zweifeln!“.

Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) hat in seinem Neujahrsschreiben, das auf der städtischen Homepage veröffentlicht wurde, zu mehr Mut trotz der aktuellen Krisen aufgerufen. „Unsere Gesellschaft hat eine weitere Bewährungsprobe zu bestehen. Dabei geht es an die Wurzeln unseres Systems. Denn Frieden und Wohlstand – von uns in den vergangenen Jahrzehnten längst zur Selbstverständlichkeit geworden – werden auf einmal massiv erschüttert. Was also tun?“, fragt Kurzbach.

Die Antwort könne nur lauten: „Bündeln wir unseren Mut, um diese Herausforderungen zu bestehen.“ Kurzbach bedankt sich bei den Eltern, Großeltern und den Generationen zuvor, um dann einige Leistungen der vergangenen Jahre zu würdigen. So hebt der Oberbürgermeister Menschen hervor, „die auch das Leben anderer schützen und retten“, etwa bei Polizei, Feuerwehr oder Ordnungsbehörde und „Menschen, die sich mutig der Pandemie entgegenstellen“ – in Krankenhäusern und Praxen, Pflege- und Senioreneinrichtungen, in Kindertagesstätten und im Gesundheitsamt.

„Profitieren wir nicht einfach nur bequem von unserer Solidargemeinschaft – stärken wir diese lieber selbst aktiv.“

Tim Kurzbach, Oberbürgermeister

Weiter dankt er „Menschen, die gegen das Hochwasser gekämpft haben“ – Kräften des Katastrophenschutzes, aber auch den „großzügigen Spenderinnen und Spendern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern“. Der Dank gelte zudem Menschen, die vor dem Krieg Geflüchtete aufnehmen und sich um diese kümmern. „Es erfüllt mich mit Stolz, dass die Geschichte unserer Stadt Solingen so viel Positives darüber berichten kann, was Menschen mit Mut und gemeinsam geschaffen haben“, schreibt Kurzbach.

Jetzt zur Jahreswende falle vielen der positive Blick schwer. Weil vieles zusammenkomme und viel Gewohntes nicht mehr selbstverständlich sei. „Weil vieles teurer und Energie knapper wird, weil darum gemeinsam gespart werden muss. Und auch das: Corona begleitet uns immer noch.“ Die Herausforderungen seien groß. „Aber: Lassen Sie uns doch einfach den Mut fassen, dies alles gemeinsam anzupacken! Lassen wir Mut als wichtige Energiequelle zu. Je mehr mutige Frauen und Männer wir in unseren Reihen haben, desto stärker werden wir miteinander sein können.“

Die Solingerinnen und Solinger forderte er auf, „nicht einfach nur bequem und selbstverständlich von unserer Solidargemeinschaft zu profitieren – stärken wir diese lieber selbst aktiv“. Es gelte, Energien zu mobilisieren, „die in uns liegen. Dann kommen wir nicht nur durch die Krise, sondern dann schaffen wir es auch weiterhin, am Solingen der Zukunft zu bauen.“

„Gläserne Werkstatt“ als „besonderer Ort“

Die „Gläserne Werkstatt“ sei dafür ein Paradebeispiel. Sie vereine Menschen durch gemeinsame Interessen, durch Neugier und durch ganz unterschiedliche Motive. „Ein besonderer Ort, aber einer von vielen in Solingen, an denen Gemeinschaft in unserer Stadt vorgelebt wird. Ein Ort, auf den wir mit großen Hoffnungen schauen und von dem aus wir hoffnungsvoll nach vorne blicken dürfen. Machen statt zweifeln – das soll unser Motto für 2023 sein!“ -bjb-

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