Nach jahrelangem Rechtsstreit

So wird der Freizeitpark Aufderhöhe aussehen

So wird der Freizeitpark Aufderhöhe aussehen
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So wird der Freizeitpark Aufderhöhe aussehen

Der Vorsitzende des Fördervereins Joachim Buchmüller stellte dem ST die Pläne im Detail vor.

Von Kristin Dowe

Solingen. Das sonnige Wetter der vergangenen Tage kam den Mitgliedern des Fördervereins Freizeitpark Aufderhöhe sicherlich entgegen. Nachdem der jahrelange Rechtsstreit um das Projekt auf dem alten Freibadgelände im Josefstal mit einem Anwohner der Höher Heide durch das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster endlich ein Ende gefunden hatte, können die Ehrenamtlichen nun mit der Arbeit loslegen. Der Vorsitzende Joachim Buchmüller gab dem ST einen Überblick über die Pläne.

Zufahrt: Zwar ist der Weg zum Gelände aktuell beispielsweise für Rettungsfahrzeuge befahrbar, der Verein hofft aber, dass die Stadt sich um die Asphaltierung des zurzeit noch unbefestigten und sehr schmalen Waldwegs kümmert. An den Seiten müssten Mulden zum Ausweichen geschaffen werden, damit Begegnungsverkehr überhaupt möglich ist.

Verwalter-Wohnhaus: Bei dem Gebäude handelt es sich um die alte Schwimmmeister-Wohnung, die aktuell auch von einem Herrn genutzt wird. Im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung bei der Awo übernimmt er dort kleine Aufgaben rund um den künftigen Freizeitpark.

Vereinsheim: Das frühere Vereinsheim ist in die Jahre gekommen. Es soll deshalb modernisiert und neu gestaltet werden – mittelfristig ist ein Kioskbetrieb darin geplant. „Es wird dort nur Kleinigkeiten wie vielleicht Kaffee und Kuchen oder einen kleinen Imbiss geben“, kündigt Buchmüller an. Eine Bestuhlung sei hingegen nicht geplant. Der ehemalige Kiosk soll derweil abgerissen werden, um die Fläche zu renaturieren und der Flächenversiegelung entgegenzuwirken.

Parkplätze: Auch die Stellplätze will der Verein herrichten – zurzeit ist Parken an der Anlage zwar möglich, doch sind die Stellplätze stark zugewachsen und sollen voraussichtlich mit Schotter gedeckt werden.

Überdachung: Im Bereich der Überdachung mit den daran anschließenden Sanitäranlagen inklusive Umkleiden und Duschen soll wenig verändert werden. „Es ist zwar eine kleine Überarbeitung notwendig, der Großteil der Ausstattung ist aber noch voll einsatzbereit“, versichert Buchmüller. Gleiches gelte für die Sauna, die vom Förderverein genutzt werde, sowie den Grillplatz auf dem Gelände. Auch der Sprungturm soll in Erinnerung an das ehemalige Freibad bestehen bleiben.

Beachvolleyball: Jeweils ein Feld für Beachvolleyball, ausgestattet mit Netzen und Sand, und eines für Beach-Soccer sollen dort entstehen, wo sich früher Sprungbecken und Sprungturm befanden. Die Vertiefungen im Boden sind noch immer deutlich zu sehen.

Minigolfanlage: Die geplante Minigolfanlage muss komplett neu gebaut und die Bahnen dafür angelegt werden. „Das wird baulich und finanziell wahrscheinlich der größte Aufwand sein, weil auch Baggerarbeiten notwendig sein werden“, so Buchmüller. Der künftige Minigolfplatz solle mit Laternen ansprechend beleuchtet werden. Eine weitere Idee ist, bergische Themen oder einen Bezug zum Sport auf der Anlage kreativ umzusetzen. Der Platz wird später mit einem Zaun umgeben.

Schachbrett und Boule-Bahn: Beides ist bereits angelegt. „Dort haben wir ganz gut vorgearbeitet.“ Eine an das Gelände angrenzende Magerwiese gegenüber wird von der Stadt gepflegt und steht unter Naturschutz.

Zeltwiese: Dabei handelt es sich nicht um einen Campingplatz für die private Nutzung – vielmehr sollen dort Schulklassen nach Absprache gelegentlich zelten und übernachten dürfen. „Die Wiese ist beispielsweise ideal für einen Naturtag oder generell naturpädagogische Konzepte geeignet“, so Buchmüller. Er habe inzwischen bereits die Bauanträge bei der Stadt gestellt und warte auf deren Genehmigung. „Die eigentlichen Bauarbeiten werden voraussichtlich eher im Winter stattfinden. Erste Aktivitäten auf dem Gelände sind aber schon jetzt möglich.“

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